© Elke Brüser

Werbung – Aufgepasst!

Genau hingucken lohnt sich
8. Februar 2016

Jede Werbung für Arzneimittel hat nur eine Aufgabe: Sie soll den Verkauf ankurbeln. Mit bester Information hat Werbung wenig zu tun.

  • Ungebremste Quacksalberei

    Die US-amerikanische Kontrollbehörde,1 die sich um Infektionskrankheiten kümmert, bringt es auf den Punkt: Es gibt keine Belege, die die vielfältigen Wirkbehauptungen für Frischzellen stützen. Erhebliche Risiken sind jedoch bekannt, darunter lebensbedrohliche allergische Reaktionen, Infektionen, Lähmungen und Tod.2 Die in den 1930er Jahren von einem Schweizer Arzt erfundene Methode sollte eigentlich längst Medizingeschichte sein.

  • Kein Allheilmittel

    Zu dick? Zu müde? Haarausfall? Ständig Infekte? Glaubt man den Anhängern der basischen Medizin, so soll das an einer „Übersäuerung“ des Körpers liegen. Als Gegenmittel werden eine „basische Ernährung“ und vor allem basische Kuren, Tees und Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Gute Pillen - Schlechte Pillen ist dieser Theorie auf den Grund gegangen.

  • Gepanschtes: Betrügerische Produkte erkennen

    Die GPSP-Datenbank zu mehr als 1500 gefährlichen gepanschten Produkten finden Sie hier.

  • Opioide nicht immer gute Wahl

    Bei einer Operation oder Krebserkrankung helfen Schmerzmittel aus der Gruppe der Opioide sehr gut. Zunehmend verordnen Ärzte sie auch gegen viele andere chronische Schmerzen. Wir beschreiben, wann das sinnvoll sein kann, wann Zurückhaltung angebracht ist, und was Ärzte, Patienten und ihre Angehörigen bedenken sollten.

  • Hustenmittel für Kinder

    Kodeinhaltige Hustenmedikamente dürfen neuerdings für Kinder bis zwölf Jahre nicht mehr als Hustenstiller verschrieben werden. Und auch für ältere Kinder und Jugendliche sollten sie tabu sein. Kodein gehört zur Morphin-Gruppe. Es dämpft zwar den Hustenreiz, kann aber zu lebensbedrohlichen unerwünschten Wirkungen führen. Doch wie gut helfen die üblichen kodeinfreien Hustenmittel & Co.? Gute Pillen - Schlechte Pillen gibt eine ernüchternde Antwort auf diese Frage.

  • Diagnose ADHS

    Seit den 1990er Jahren erhalten viele Kinder, die durch Unaufmerksamkeit und Überaktivität auffallen, die medizinische Diagnose ADHS. Viele Ärzte verordnen Methylphenidat (Ritalin®), das eigentlich stimuliert, bei solchen Kindern aber paradox wirkt, also beruhigend. In den letzten Jahren wurde viel gestritten, wie hilfreich der medikamentös-medizinische Ansatz überhaupt ist. Wir fragten Charlotte Köttgen, was aus ihrer Sicht in den letzten 20 Jahren falsch gelaufen ist.


Ausgabe 2016/01




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