Schilddrüsenunterfunktion: Wie behandeln?
Welche Rolle spielen Symptome und Laborwerte?
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Wenn Menschen zu wenig Schilddrüsenhormone haben, besteht eine Schilddrüsenunterfunktion. Häufige Symptome sind Müdigkeit, Kälteempfindlichkeit, Heiserkeit, Verstopfung, Gedächtnisschwäche, depressive Verstimmungen und weitere, meist unspezifische Symptome, die auch bei anderen Störungen auftreten können.
Ob den Symptomen tatsächlich eine Schilddrüsenunterfunktion zugrunde liegt, lässt sich fast immer durch eine Blutuntersuchung klären. Allerdings bringen Laborwerte allein oft nicht die nötige Klarheit, ob eine Behandlung sinnvoll ist. Das sorgt für Verunsicherung, denn einige Therapeut:innen halten Laborwerte per se für wenig aussagekräftig und empfehlen bei unspezifischen Symptomen frei verkäufliche Präparate, wie Nahrungsergänzungsmittel und pflanzliche Mittel – obwohl die wissenschaftlichen Belege sowohl für die Theorie als auch für diese Behandlungen sehr dünn sind.
Welche Rolle spielen Laborwerte bei Schilddrüsenunterfunktion?
Wie entsteht eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) und wie lässt sie sich behandeln? Zu den Ursachen gehören Entzündungen, Bestrahlungen, Operationen oder Infektionen. Selten können auch Fehlfunktionen bei der hormonellen Steuerung im Gehirn eine Rolle spielen. Ebenfalls selten ist heutzutage ein Jodmangel. Eine Schilddrüsenunterfunktion wird mit Hormonpräparaten behandelt. Bei einem kleinen Teil der Betroffenen bleiben trotzdem Symptome bestehen. Deswegen zweifeln einige Therapeut:innen die Verlässlichkeit der Diagnostik an und empfehlen fragwürdige Behandlungen, zu denen es wenig Evidenz gibt. Wie lässt sich eine Schilddrüsen-Unterfunktion gut behandeln?
Notfälle bei Überdosierung der Abnehmspritze nehmen zu
GLP-1-Rezeptoragonisten, besser bekannt als Abnehmspritzen, erleben einen globalen Boom. Doch internationale Daten zeigen: Manche Menschen landen wegen Fehlanwendungen in der Notaufnahme. Die häufigsten Anwendungsfehler treten bei der Dosierung auf, zum Beispiel wenn die Maßeinheiten am Injektionen falsch abgelesen werden. Aber auch, wenn die Dosis ohne ärztliche Absprache eigenmächtig erhöht wird, um den Gewichtsverlust zu beschleunigen, können sich Probleme ergeben. In den USA, in Europa und in Australien häuften sich zuletzt die Anfragen zu Abnehmspritzen in Giftinformations- und Notrufzentralen und auch die Behandlungsfälle In Notaufnahmen nahmen deutlich zu. Neben dem Abbau von Muskelmasse ist Mangelernährung ein häufiger Behandlungsgrund.
Amphetamine bei ADHS: Risiken und Nutzen schlecht belegt
Wenn Kinder und Jugendliche mit einer Aufmerksamkeitsstörung eine Behandlung brauchen, stehen psychologische, pädagogische und soziale Maßnahmen im Vordergrund. Reicht das nicht aus, kann zusätzlich eine Behandlung mit Methylphenidat (zum Beispiel Ritalin®) infrage kommen. Hilft Methylphenidat nicht ausreichend, gelten Lisdexamfetamin oder Dexamfetamin als Reservemittel. Doch Studien, die den Nutzen der Amphetamine bei Versagen von Methylphenidat belegen, finden sich nicht. Sie sind aber erwiesenermaßen schlechter verträglich.
Beliebte Energydrinks enthalten bedenkliche Inhaltsstoffe
Energydrinks sind bei Jugendlichen sehr beliebt. Viele trinken sie regelmäßig, um sich wacher und fitter zu fühlen. Allerdings können die Inhaltsstoffe gesundheitliche Risiken bergen – vor allem, wenn man große Mengen zu sich nimmt. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat die Studienlage zu Energydrinks erneut bewertet. Es unterscheidet dabei drei Formen des Konsums: akut hoher Verzehr, moderater Konsum (akut oder chronisch) und chronisch hoher Konsum. Die Verbraucherzentrale fordert ein Verkaufsverbot von Energydrinks an Minderjährige.
Stand: 31. August 2026