Zum Inhalt springen

Zulassung (Seite 3)

Alles rund um die Zulassung von Arzneimitteln und die gesetzlichen Regeln

Rubax und die Wissenschaft

Für Produkte der Marke Rubax® wird intensiv in der Öffentlichkeit geworben. Sie sollen bei Gelenkschmerzen helfen, und zwar nach derzeitiger Werbeaussage „wissenschaftlich geprüft und … zugleich 100 % natürlich“.1 GPSP hatte bereits über die strittigen Werbeaussagen berichtet.2 Als nun ein Bremer Gesundheitswissenschaftler sich ebenfalls kritisch über Rubax® äußerte, versuchte der Hersteller ihn mit der Androhung juristischer Konsequenzen einzuschüchtern.

– GPSP 06/2017 / S.07

Nährstoffe für den Rücken?

Können einzelne Nährstoffe bei Rücken- oder Nervenschmerzen helfen? Das behauptet zumindest der Anbieter von Keltican® forte. Auch wenn man meinen könnte, es handle sich dabei um ein Medikament, ist dem nicht so. Rückenschmerzen sind weit verbreitet, unangenehm und mitunter enorm belastend. Wer Hilfe verspricht, kann daher mit Abnehmern für sein Therapieangebot rechnen.

– GPSP 04/2017 / S.07

Je schneller, desto besser?

Die Europäische Arzneimittelzulassungsbehörde (EMA) plant, künftig Arzneimittel noch schneller für den Markt zuzulassen. Verfechter dieser Idee betonen, dass das den Bedürfnissen von Patienten und Patientinnen entgegenkomme. Kritische Stimmen warnen vor unkalkulierbaren Risiken.1,2 Denn die vorgezogene Zulassung geschieht auf knapper Wissensbasis. Wir fragten Teresa Leonardo Alves, warum die Expresszulassung – „Adaptive Pathways“ genannt (siehe Kasten S. 20) – bei verbrauchernahen Verbänden nicht gut ankommt.

– GPSP 04/2016 / S.19

Vorsicht: Präparate mit Rotem Reis

Roter Reis, auch Rotschimmelreis genannt, wird aus gewöhnlichem Reis mithilfe bestimmter Schimmelpilzstämme hergestellt, in Kapseln abgefüllt und als Nahrungsergänzungsmittel verkauft. „Rotschimmelreis – wirkt rein natürlich gegen Cholesterin“, behauptet die Werbung. Und „die von chemischen Cholesterinblockern bekannten Nebenwirkungen“ sollen „nicht oder nur sehr abgeschwächt“ auftreten.1 Das ist eine bei Nahrungsergänzungsmitteln leider häufig zu findende Irreführung von Verbrauchern.

– GPSP 03/2016 / S.10