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Nr. 6 November/Dezember 2018

Wer braucht ein Antibiotikum?

Wenn Arzt oder Ärztin ein Antibiotikum verschreiben, hoffen viele Patienten auf eine rasche Linderung ihrer Beschwerden. Vor allem in der kalten Jahreszeit, in der Infekte grassieren. Andererseits hat fast jeder schon einmal von der Antibiotikaresistenz gehört und fürchtet vielleicht, dass das Medikament bei der nächsten Infektion nicht mehr wirken könnte. Das ist in der Tat ein Problem. Wann also kann man auf ein Antibiotikum verzichten?

– GPSP 06/2018 / S.16

Alternativen zur medikamentösen Therapie

Phasen, in denen man niedergeschlagen ist, hat jeder mal im Leben, sie sind nichts Ungewöhnliches. Besonders in der dunklen Jahreszeit leiden viele Menschen unter Antriebslosigkeit und Stimmungsschwankungen. Wie lassen sich solche Phasen von echten depressiven Episoden abgrenzen, die ja durchaus auch jahreszeitlich bedingt sein können? Und was lässt sich gegen leichte Depressionen tun? Wir befragten dazu den Psychiater und Psycho­therapeuten Klaus Lieb.

– GPSP 06/2018 / S.19

Die Entdeckung der Blutgruppen

Blut ist ein ganz besonderer Saft. In der Medizin spielt Blut von jeher eine wichtige Rolle. So versuchte man zum Beispiel bis ins 19. Jahrhundert hinein, mithilfe von Aderlässen Krankheiten zu besiegen. Was die Situation jedoch meist schlimmer machte. Auch Blutübertragungen, die man ab 1829 wagte, endeten oft tödlich. Das änderte sich nach dem 14. November 1901. Bluttransfusionen wurden danach deutlich sicherer. Was war passiert?

– GPSP 06/2018 / S.25

Eigentor: Rote Karte für Krankmacher

Die Aktion „Deine Manndeckung“ macht Werbung für die Früherkennung von Prostatakrebs. Dabei wird mit Fußballvereinen kooperiert, um möglichst viele Männer zu erreichen. Hört sich gut an, ist aber problematisch. Auf der Website wird der sogenannte PSA-Test in den Vordergrund gerückt.1 Der ist unzuverlässig. Und er stuft viele Männer als krank ein, die nie in ihrem Leben Probleme mit ihrer Prostata bekommen würden.

– GPSP 06/2018 / S.28