Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer

Das Schlagwort ‚Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer‘ wird in folgenden Artikeln behandelt und absteigend nach Aktualität angezeigt.

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Heft 2019/02 Kurz und knapp: Depression Placeboeffekt steigt?

Bei uns werden heute fünf Mal so oft Antidepressiva verordnet wie vor 20 Jahren. In den USA nimmt sie jeder Zehnte regelmäßig ein. Dabei ist es keine neue Erkenntnis, dass die Wirksamkeit von Antidepressiva gerade bei leichteren bis mittelgradigen Depressionen fragwürdig ist. Werden sie mit Placebos – also wirkstofffreien Mitteln – verglichen, dann wirken sie in jeder zweiten klinischen Studie nicht besser als ein solches Scheinmedikament.3 Weiterlesen

Heft 2019/02 Nüchtern und hilfreich

Seit Jahren steigen die Verordnungszahlen an Antidepressiva – obwohl die Wirksamkeit oft überschätzt wird und viele Patientinnen und Patienten an teils starken Nebenwirkungen leiden. Umfassende Aufklärung zum Thema bietet das Buch „Antidepressiva“. Weiterlesen

Heft 2018/01 SSRI-Antidepressiva

Ging bei der Zulassung von Antidepressiva aus der Gruppe der SSRI alles mit rechten Dingen zu? Das wollte die Bundestagsfraktion von Die Linke genauer wissen und stellte eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung. Aber die gab nur ausweichende Antworten. Weiterlesen

Heft 2016/06 Buchtipp: Unglück auf Rezept

Als in einer Reportage1 des Fernsehsenders ARD im Jahr 2013 Arzneimittel gegen Depression als „gefährliche Glückspillen“ bezeichnet wurden, verursachte das einen Aufschrei in psychiatrischen Fachkreisen. Die zuständige Fachgesellschaft DGPPN2 verfasste sogar eine Pressemeldung, in der sie behauptete, dass Antidepressiva das Suizidrisiko vermindern. Weiterlesen

Heft 2015/03 Nachgefragt: Auf der sicheren Seite

Seit den 1960er Jahren ist im öffentliche Bewusstsein tief verankert, dass Arzneimittel in der Schwangerschaft großen Schaden anrichten können. Das Schlaf- und Beruhigungsmittel Contergan® (Thalidomid) hatte damals die Entwicklung von Gliedmaßen und inneren Organen vieler Kinder massiv geschädigt (GPSP 2/2006, S. 8). Weiterlesen

Heft 2015/02 Medikamente können die Sexualität stören

Ursache für sexuelle Lustlosigkeit und „Schlappheit“ können bei Frauen und Männern nicht nur Alltagsstress und Langeweile in der Beziehung sein. Manchmal sind es auch Krankheiten oder Medikamente. Wir sind wichtigen medikamentösen Ursachen nachgegangen. Weiterlesen

Heft 2015/01 Kurz und knapp: Antidepressiva: Spermien schlechter?

Antidepressiva vom SSRI-Typ (SSRI = Selektive Serotonin­wiederaufnahme-Hemmer) haben negative Auswirkungen auf die Sexualität (GPSP 2009/4, S. 6). Wirkstoffe wie Citalopram, Escitalopram, Fluoxetin, Paroxetin und Sertralin können Libido, Erektionsvermögen, Orgasmusfähigkeit und Ejakulation beeinträchtigen. Weiterlesen

Heft 2012/06 Nichtraucher werden

Wer von der Zigarette loskommen will, braucht vor allem eins: Motivation. Die meisten schaffen es dann ohne medikamentöse Unterstützung, oft allerdings erst nach mehreren Versuchen. Arzneimittel können die Erfolgschancen erhöhen. Ihr Nutzen wird meist überschätzt. Weiterlesen

Heft 2010/02 Arzneimittel im Straßenverkehr, Fahrtüchtigkeit richtig einschätzen

Arzneimittel im Straßenverkehr Fahrtüchtigkeit richtig einschätzen Jedes sechste Medikament kann die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Vor allem Psychopharmaka wie Antidepressiva oder Schlafmittel tragen zu Unfällen bei. Aber auch Schmerz- und Hustenmittel können im Straßenverkehr gefährlich sein. Wer zusätzlich Alkohol trinkt, muss mit erheblich eingeschränkter Reaktionsfähigkeit rechnen. Weiterlesen

Heft 2006/01 Werbung - Aufgepasst!

Psychopharmaka: Werbung für Ärzte. Cipralex® Weiterlesen

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Veröffentlicht: 6. Juli 2017

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