Warum sind endokrine Disruptoren schädlich?
Risiken für Babys und Kleinkinder
Endokrine Disruptoren (EDC) sind allgegenwärtig, sie finden sich beispielsweise in Kindergeschirr, Kleidung, Decken oder Spielzeug. Sie interagieren mit den Hormonsystemen, teilweise sogar irreversibel. Zu ihnen gehört die Stoffgruppe der PFAS, auch als Ewigkeitschemikalien bekannt, sowie Weichmacher, bromhaltige Flammschutzmittel und weitere Substanzklassen. Sie sollen bereits in geringer Konzentration gesundheitsgefährdend sein. Bereits geringe Mengen von EDC im Körper werden mit Auswirkungen wie Störungen der Gehirn- und allgemeinen Entwicklung, Beeinträchtigungen der Fruchtbarkeit, Veränderungen des Fett- und Kohlenhydratstoffwechsels sowie einem erhöhten Krebsrisiko in Verbindung gebracht.
Besonders gefährdet für gesundheitsschädliche Wirkungen sind Babys und Kleinkinder, da die Schutzfunktion ihrer Haut und Schleimhäute noch nicht vollständig entwickelt ist. Zudem nehmen sie Gegenstände aus den genannten Materialien häufig in den Mund. Maßnahmen dagegen könnten beispielsweise der Kauf von geprüftem Spielzeug mit entsprechenden Qualitätssiegeln sein. Stark riechende Ware sollte man meiden, da ein intensiver Geruch ein Hinweis auf eine hohe Schadstoffbelastung sein kann.1
Stand: 25. Februar 2026 – Gute Pillen – Schlechte Pillen 02/2026 / S.14