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© wit88_/iStockphotos.com

Neue Leistung zur Früherkennung von Lungenkrebs

Niedrig-Dosis-CT wird zur Früherkennung eingesetzt

In Zukunft haben gesetzlich Versicherte mit erhöhtem Risiko für Lungenkrebs – also langjährige Raucher:innen im Alter zwischen 50 und 75 Jahren – alle zwölf Monate Anspruch auf eine Untersuchung mittels Niedrigdosis-Computertomographie (Low-Dose-CT) als Kassenleistung. Ziel ist es, Lungentumore in einem frühen Stadium zu erkennen und dadurch die Heilungschancen zu verbessern.

Seit dem 1. April 2026 stehen auch die zugehörigen Vergütungsziffern für Ärztinnen und Ärzte fest. Allerdings kann das Screening noch nicht sofort flächendeckend genutzt werden, da beteiligte Ärztinnen und Ärzte sowie Radiologinnen und Radiologen spezielle Fortbildungen und Genehmigungen benötigen, um die Qualität sicherzustellen.1

Eine solche systematische Früherkennung für Lungenkrebs gab es bislang in Deutschland nicht. Lungenkrebs wird oft erst in einem fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert, wenn bereits Beschwerden auftraten.

Wichtig bleibt: Die wirksamste Maßnahme zur Vermeidung von Lungenkrebs ist der Verzicht auf das Rauchen. Angebote zur Raucherentwöhnung werden teilweise von den gesetzlichen Krankenkassen unterstützt.

 

CT-Früherkennung auf Lungenkrebs für Raucher:innen

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– Gute Pillen – Schlechte Pillen 03/2026 / S.14