Zum Inhalt springen

Schlagwort: Nahrungsergänzungsmittel (Seite 9)

Weiterpanschen trotz Verbot

Was passiert eigentlich, wenn vor Nahrungsergänzungsmitteln gewarnt wird, weil sie bei Überprüfungen stark wirkende chemische Bestandteile enthielten, die überhaupt nicht deklariert waren? Verpuffen solche Warnungen, weil Anbieter ihre Panschereien weiterhin ungehindert und ungestraft per Internet über Landesgrenzen hinweg anbieten können (GPSP 6/2014, S. 27)? In einer kleinen Studie wurde jetzt erstmals überprüft, ob solche Produkte weiterhin verkauft werden und verborgene chemische Beimischungen enthalten, obwohl die US-amerikanische Lebensmittel- und Arzneimittelüberwachungsbehörde FDA sogar die Marktrücknahme angeordnet hatte.

– GPSP 01/2015 / S.27

Klage: Verbraucherzentrale gegen Almased

Die Verbraucherzentrale Sachsen traut sich was: Sie verklagte den Anbieter des Diätmittels Almased wegen einer „wettbewerbswidrigen Schlankheitswerbung“.1 Der unmittelbar vor der Tagesschau gesendete Spot – 30 Sekunden sind offiziell für rund 50 000 Euro zu haben2 – kommt mit einem japsenden Hund und einer ansehnlichen Brünetten im gelben Bikini daher.3 Auch die Homepage ist verlockend. Das Pulver gibt es in Drogerien und Apotheken.

– GPSP 06/2014 / S.06

Falsche Kräutermittel

„Erstaunlichen Einfallsreichtum“ bescheinigt das Regierungspräsidium Darmstadt den Fälschern von angeblich pflanzlichen Nahrungsergänzungsmitteln kürzlich in einer Pressemitteilung. Das klingt uns allerdings viel zu heiter. Es sind skrupellose Kriminelle, die Produkte verkaufen, die angeblich harmlos sind, in Wirklichkeit aber stark wirksame synthetische Stoffe enthalten. Solche Panschereien können ahnungslose Anwender krank machen!

– GPSP 05/2014 / S.27

Wollen Sie Ihre Gesundheit aufs Spiel setzen?

Eine Frau in Großbritannien beobachtete Veränderungen ihres Äußeren mit Sorge. Sie nahm zu, und im Gesicht und am Körper entwickelte sich auffälliger Haarwuchs. Sie hatte leichtes Asthma, und als ihr Arzt fragte, welche Arzneimittel sie verwendet, nannte sie lediglich ein Kortikoid-freies Asthma­­spray. Ihr Hausarzt vermutete eine Hormonstörung und untersuchte ihr Blut. Die Untersuchungsergebnisse waren so ungewöhnlich, dass der Arzt gezielt nach den Lebensumständen und anderen Besonderheiten fragte.

– GPSP 04/2014 / S.27