5. Oktober 2015

Vemma und die Energydrinks

Gesundheitsmasche: Geschäfte mit Jugendlichen

© Thomas Kunz
© Thomas Kunz

Die Firma Vemma vertreibt Energydrinks und andere Produkte nach einem umstrittenen Vertriebssystem, dem Multilevelmarketing. Dieses Werbekonzept spricht viele junge Menschen an. Sie sollen die teuren Produkte in größeren Mengen kaufen und in ihrem Freundeskreis neue Kunden gewinnen – nicht nur finanziell riskant, sondern auch von fraglichem Nutzen für die Gesundheit.

Das Prinzip Multilevelmarketing, von Vemma als Affiliate Marketing bezeichnet, wird von etlichen Anbietern in unterschiedlicher Ausgestaltung genutzt. Tupperware®, Avon Kosmetik oder Gesundheitsprodukte wie Juice Plus – die Vertriebssysteme sind sich immer ähnlich: Man baut sich einen eigenen Kundenstamm im persönlichen Umfeld auf. Die Firma sorgt für eine Art Familiengefühl unter den Verkäufern. Prämien locken zu stärkerem Engagement.

Mehr dazu im GPSP Heft 5/2015


  • Sparen an der falschen Stelle

    Verordnungen von Arzneimitteln, die die gesetzlichen Krankenkassen finanzieren, sollen wirtschaftlich sein – aber auch den vorgesehenen Zweck erfüllen. Dass einige Kassen bei Ärztinnen und Ärzten für die Verordnung von Bempedoinsäure werben, ist daher nicht nachvollziehbar. Denn der Nutzen dieses Cholesterinsenkers ist nicht ausreichend belegt.

  • Vorspeise: Mehlwürmer

    Wie, noch nie Insekten probiert? Zu eklig? Für gut zwei Milliarden Menschen gehören sie längst zum Speiseplan. In der EU gelten sie als „neuartige Lebensmittel“, die sich

  • Werbung – Aufgepasst!

    Auf sein Herz achten – klingt doch gut. Dass die muntere Sängerin im Auftrag von Pharmafirmen unterwegs ist, kann man in dieser Anzeige leicht übersehen.

  • Vorsicht Schleichwerbung!

    Ist das noch ein journalistischer Beitrag oder schon Marketing? Gerade bei Gesundheitsfragen können – oder wollen? – das offenbar nicht alle Zeitschriften sauber trennen.

  • Lukrative Nische

    Medikamente gegen seltene Krankheiten versprechen spärliche Einnahmen, möchte man denken, schließlich gibt es nur wenige Betroffene. Um Anreize für die Forschung zu

  • Zu Risiken und Nebenwirkungen … informiert Sie GPSP

    Über veränderte Erkenntnisse zu Risiken und Nebenwirkungen von Medikamenten berichtet GPSP

 


Ausgabe 2021/05




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