23. March 2020

Nachgefragt: Vom Assistenten zum Akteur?

Was kann künstliche Intelligenz in der Medizin leisten?

©SusanneB/ iStockphoto.com

Big Data und künstliche Intelligenz werden oft als die neuen Wunderwaffen in der Medizin angepriesen. Was steckt überhaupt hinter diesen eher blumigen Begriffen? Und vor allem, sind die Versprechungen überhaupt realistisch? Wir befragten Gerd Antes, der sich mit medizinischer Statistik und Datenverarbeitung bestens auskennt.

GPSP: Was macht Sie skeptisch bei Big Data und KI in der Medizin?

Die Versprechungen sind ja wirklich atemberaubend. Automatisches Autofahren senkt dank KI die Anzahl der Verkehrstoten auf null, gegen Krankheiten sprudeln dank Big Data neue Therapien nur so aus dem Computer, und der Kampf gegen den Krebs wird in spätestens zehn Jahren gewonnen sein. Dass automatisierte Entscheidungen aber nicht in die ideale Zukunft führen, wurde in tragischer Weise gerade durch die Abstürze der beiden Boeing 737 Max demonstriert. Und dieser angeblich kleine Softwarefehler konnte durch einen Weltkonzern in nun fast einem Jahr nicht korrigiert werden. Das zeigt sehr deutlich, dass etwas fundamental nicht stimmt.

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