Illegale Arzneimittel im Netz
Die europäische Arzneimittelbehörde (EMA) warnt
Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) warnte kürzlich vor gefälschten Abnehmspritzen (GLP-1-Präparate), die im Onlinehandel angeboten werden.1 Die EMA weist zum einen auf die Risiken hin und gibt zum anderen Tipps, wie man damit umgehen kann.
Die Mittel sind verschreibungspflichtig. Dennoch verkaufen gefälschte Webseiten und Social-Media-Kanäle sie illegal ohne Rezept als schnelle Lösung. Manche Präparate enthalten gar nicht die versprochenen Wirkstoffe, andere setzen Menschen sogar durch nicht deklarierte gefährliche Inhaltsstoffe in riskanten Dosierungen einem hohen Gesundheitsrisiko aus.
Die zuständigen Stellen haben bereits Hunderte gefälschte Facebook-Profile, Anzeigen und Online-Angebote aufgedeckt – viele davon stammen aus Ländern außerhalb der EU. Betrüger missbrauchen dabei offizielle Logos und erfundene Empfehlungen, um Verbraucher:innen gezielt in die Irre zu führen.
Man erkennt seriöse Online-Apotheken am gemeinsamen EU-Logo auf ihren Webseiten. Ein Klick auf das Logo muss direkt zum nationalen Register führen, wo die autorisierten Händler offiziell gelistet sind.
Stand: 8. Januar 2026 – Gute Pillen – Schlechte Pillen 01/2026 / S.14