19. Juni 2017

Mit der Extraportion Zucker

Marketing für Kinderlebensmittel

© Thomas Kunz
© Thomas Kunz

Lebensmittelfirmen beeinflussen durch Werbung massiv die Ernährung von Kindern weltweit. Eine Selbstverpflichtung aus dem Jahr 2007 hat sich als heiße Luft entpuppt. Ungestraft werden Produkte direkt bei Kindern beworben, die zu Adipositas und Diabetes führen.

Kinder lassen sich gerne von attraktiven Verpackungen und lustigen Werbeslogans verführen, besonders wenn diese mit niedlichen Comicfiguren locken. Deshalb brummt das Geschäft mit ungesunden Kinderlebensmitteln, auf denen Biene Maja oder Wicki, der Wikinger werben. Und Firmen wie Nestlé, Danone und Ferrero geben eine Menge Geld aus, damit sich ihre Produkte gut verkaufen: 712,8 Millionen Euro betrugen 2014 die Ausgaben für Süßwarenwerbung allein in Deutschland.

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    Ist ein Gläschen Wein egal? Oder doch besser Null Promille? Empfehlungen zum Alkoholkonsum in der Schwangerschaft werden derzeit wieder kontrovers diskutiert. Wir haben uns einmal die Studienlage angesehen.

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    Viele Geschlechtskrankheiten haben dank Aufklärungsmaßnahmen, größerer Akzeptanz von Kondomen, mehr Hygiene und Antibiotika an Schrecken verloren. Deutschland entschied sich sogar, die Meldepflicht für die meisten dieser durch Bakterien oder auch Viren verursachten Infektionen im Jahr 2001 abzuschaffen.

  • Unter dem Deckmantel der Forschung

    Wenn Patienten in die Forschung zu Arzneimitteln einbezogen werden, ist das an sich eine gute Sache.

  • Besser informiert, besser entscheiden

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  • Der perfide Zwilling

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