4. September 2017

Methadon gegen Krebs?

Nutzen und Schaden unklar

© J. Schaaber
© J. Schaaber

Wenn Krebskranke starke Schmerzen haben, wirken Opioid-Schmerzmittel wie Morphin gut schmerzlindernd. Könnte das Opioid Methadon, das hierzulande ausschließlich zur Drogenersatztherapie bei Opioid-abhängigen Menschen zugelassen ist, vielleicht sogar das Leben Krebskranker verlängern?

Vor einigen Wochen kamen in Fernsehsendungen Forscher zu Wort, die Methadon als viel versprechende und kostengünstige unterstützende Therapie bei Krebs propagierten.1 Methadon könne die Wirksamkeit einer Chemotherapie nach dem Prinzip eines Wirkverstärkers verbessern. Die Pharmaindustrie würde jedoch kein Geld in die Erforschung des Mittels investieren, weil mit dem patentfreien Methadon kein Geld zu verdienen sei.

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  • Glosse

    Man muss sich das mal vorstellen: Da hat doch ein US-Biologe an der Außenseite eines Türrahmens 37.000

  • Wenn die Balance nicht stimmt

    Wasser ist Leben – das merkt man besonders dann, wenn ältere Menschen nicht genug trinken. Denn

  • Macht Getreide krank?

    Weizen – ein „Killerkorn“? Unter dieser Überschrift hatte GPSP 5/2015 über den zweifelhaften Trend berichtet,

  • Hilfe bei Parkinson?

    Noch fehlen Medikamente, die eine Parkinson-Krankheit heilen oder den Verlauf aufhalten können. Allerdings wird

  • Die Last mit den E-Zigaretten

    Was E-Zigaretten für die Gesundheit bedeuten, ist immer noch unklar (GPSP 1/2017, S. 25). Manchen Rauchern

  • Gute Alte Pillen:

    Zurzeit kommen so viele neue Inhalationsmedikamente („Sprays“) zur Behandlung der chronisch-obstruktiven

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Ausgabe 2018/04




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