Heilpilzwunder Ergo7plus

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Heft 2016/03 Werbung – Aufgepasst! Wunder lass nach...

Werbepost für irgendwelche Wundermittel füllt so manchen Briefkasten. Der hier abgebildete Prospekt zum „Heilpilzwunder“ Ergo7plus hat es in sich. Es soll Bluthochdruck, Diabetes, Potenzprobleme, Allergien, Herz-Kreislauf-Beschwerden und vieles mehr heilen und davor schützen können.1 Ganze Organe werden angeblich verjüngt. Der US-amerikanische Wissenschaftler Earl Mindell soll die Wunderwirkung entdeckt haben. Nur: Die wissenschaftliche Datenbank PubMed/Medline, die alle weltweit wichtigen medizinischen Fachartikel auflistet, enthält keinen einzigen Artikel von ihm. Weiterlesen

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Veröffentlicht: 6. Juli 2017

  • Kostenfalle Krebs

    In ärmeren Ländern ist Krebs ein rasant wachsendes Gesundheitsproblem. Die Behandlung ist dort vielen Menschen verbaut: Wichtige Medikamente sind enorm teuer oder gar nicht verfügbar. Darauf macht der Pharma-Brief, eine unserer Mutterzeitschriften, aufmerksam.

  • Sparen an der falschen Stelle

    Verordnungen von Arzneimitteln, die die gesetzlichen Krankenkassen finanzieren, sollen wirtschaftlich sein – aber auch den vorgesehenen Zweck erfüllen. Dass einige Kassen bei Ärztinnen und Ärzten für die Verordnung von Bempedoinsäure werben, ist daher nicht nachvollziehbar. Denn der Nutzen dieses Cholesterinsenkers ist nicht ausreichend belegt.

  • Vorspeise: Mehlwürmer

    Wie, noch nie Insekten probiert? Zu eklig? Für gut zwei Milliarden Menschen gehören sie längst zum Speiseplan. In der EU gelten sie als „neuartige Lebensmittel“, die sich

  • Werbung – Aufgepasst!

    Auf sein Herz achten – klingt doch gut. Dass die muntere Sängerin im Auftrag von Pharmafirmen unterwegs ist, kann man in dieser Anzeige leicht übersehen.

  • Vorsicht Schleichwerbung!

    Ist das noch ein journalistischer Beitrag oder schon Marketing? Gerade bei Gesundheitsfragen können – oder wollen? – das offenbar nicht alle Zeitschriften sauber trennen.

  • Lukrative Nische

    Medikamente gegen seltene Krankheiten versprechen spärliche Einnahmen, möchte man denken, schließlich gibt es nur wenige Betroffene. Um Anreize für die Forschung zu