Kurze Geschichte von GPSP

 

Kurze Geschichte von Gute Pillen - Schlechte Pillen (GPSP) und den „Mutterzeitschriften“

Gute Pillen - Schlechte Pillen ist ein ganz besonderes Projekt. Drei unabhängige deutsche Arzneimittelzeitschriften haben es im Jahr 2005 aus der Taufe gehoben: arznei-telegramm®, DER ARZNEIMITTELBRIEF und der Pharma-Brief. Alle drei informieren seit Jahrzehnten Ärzte, Apotheker, Gesundheitswissenschaftler und viele andere Fachleute in Sachen Gesundheit, über Nutzen und Risiken von alten und neuen Arzneimitteln, von Nahrungsergänzungsmitteln, von bestimmten Diagnose- und Therapieverfahren. Wie Gute Pillen - Schlechte Pillen verzichten auch diese „Mutterzeitschriften“ seit Anbeginn auf jegliche Einnahmen aus Anzeigen und verhindern so industrielle Einflussnahme. Das gilt auch für die Zeitschrift Arzneiverordnung in der Praxis (AVP). Sie ist seit 2008 ebenfalls im Boot von Gute Pillen - Schlechte Pillen.

Hauptanliegen aller Beteiligten ist die Bewertung des Nutzens, der Risiken und Kosten von Arzneimitteln und Therapieverfahren. Den Herausgebern geht es dabei um gute Wirksamkeit, hohe Arzneimittelsicherheit und angemessene Arzneimittelpreise. Außerdem wird auf Missstände des Pharmamarktes hingewiesen, auf Einflussnahme von Arzneimittelfirmen auf das Verordnungsverhalten von Ärzten und Ärztinnen, auf die unzureichende Kontrolle des Arzneimittelmarktes und desaströse Auswirkungen der Globalisierung.

Das unabhängige und werbefrei erscheinende arznei-telegramm® wurde1969 gegründet und ist heute die größte deutschsprachige Medizinzeitschrift für Ärzte und Apotheker – gemessen an der Zahl der bezahlten Abonnements.

Die Zeitschrift Arzneiverordnung in der Praxis wird von der  Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) herausgegeben – eine Institution, die bereits vor 100 Jahren gegründet wurde, um unqualifizierten Werbeaussagen der Pharmaindustrie entgegenzutreten.

DER ARZNEIMITTELBRIEF war die erste unabhängige werbefreie deutsche Medizinzeitschrift, die wegen offenkundiger Missstände auf dem Arzneimittelmarkt von Ärzten mit dem Ziel kritischer Information gegründet wurde. Sie besteht seit über 40 Jahren.

Den Pharma-Brief gibt die  BUKO Pharma-Kampagne heraus. In dieser Organisation haben sich 1981 vor allem Dritte Welt Gruppen zusammengetan, die sich mit den Geschäftspraktiken europäischer Arzneimittelhersteller in der Dritten Welt beschäftigen. Heute beobachtet die Pharma-Kampagne die Lobbyarbeit der Arzneimittelindustrie weltweit. Sie ist Gründungsmitglied des internationalen Netzwerks  Health Action International (HAI).

Gute Pillen - Schlechte Pillen erscheint seit 2006 im  Westkreuz-Verlag, der das Projekt von Anfang an mit besonderem Engagement und Enthusiasmus begleitet hat.


 

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