Richtig – oder giftig?

© Elke Brüser

Pilze sammeln ist trendy. Und Dank der Wetterkapriolen gibt es derzeit üppige Beute fürs Körbchen und für die Pfanne. Dabei heißt es aufgepasst! Jeder Pilz, beim dem Unsicherheit besteht, fliegt raus. Ansonsten helfen Pilzberatungsstellen gerne weiter. Doch manchmal können auch eigentlich genießbare Pilze unangenehme Beschwerden auslösen. Gute Pillen - Schlechte Pillen beschreibt, welche Pilzvergiftungen es gibt, woran man sie erkennt und was dann unbedingt zu tun ist.

Zirka 220 giftige Pilzarten sprießen hierzulande. Wenn wir sie essen, können sie uns eine lebensgefährliche „echte“ Pilzvergiftung bescheren. Aber auch die rund 1.000 genießbaren Pilze sind manchmal nicht ohne – nämlich dann, wenn sie verdorben auf dem Teller landen. Das kann zu einer Lebensmittelvergiftung führen, die auch als „unechte“ Pilzvergiftung bezeichnet wird.

GPSP-Tipp: Die alarmierenden Symptome einer echten oder unechten Pilzvergiftung: Erbrechen, Durchfall, Schweißausbrüche, Herzklopfen, Magen-Darm-Krämpfe, Sehstörungen und Bewusstseinsstörungen.

Auf keinen Fall sollte ein Erbrechen provoziert werden. Hat sich doch jemand übergeben, dann sollte das Erbrochene in einer Plastiktüte oder -schüssel gesichert werden. Gleiches gilt für die Pilzreste. Nur so lässt sich genau analysieren, welches Gift hinter den Symptomen steckt. „Und unbedingt auch dann noch den Arzt oder die Giftnotrufzentrale kontaktieren, wenn die ersten Beschwerden schon wieder abklingen“, sagt der Arzt Reinhard Bornemann von der Gesundheitszeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen. „Denn auch bei einer echten Pilzvergiftung kann zunächst Besserung eintreten. Die Pilzgifte können dann aber schleichend und unbemerkt Leber und andere wichtige Organe schwer schädigen.“

Den GPSP-Originalartikel mit ausführlichen Informationen finden Sie kostenfrei unter https://gutepillen-schlechtepillen.de/pages/archiv/jahrgang-2014/nr.-5-sept.okt.-2014/pilzvergiftung-ndash-was-tun-wie-man-im-notfall-richtig-handelt.php

 

Pressemitteilung als PDF

Die Veröffentlichung dieser Mitteilung ist kostenlos unter Angabe der Quelle www.gutepillen-schlechtepillen.de oder Gute Pillen – Schlechte Pillen 5/2014. Über Rückmeldung oder Beleg freuen wir uns.

Redaktion Gute Pillen - Schlechte Pillen 
August-Bebel-Str. 62
D-33602 Bielefeld

 

Gute Pillen - Schlechte Pillen ist ein Gemeinschaftsprojekt von: DER ARZNEIMITTELBRIEF, arznei-telegramm, Arzneiverordnung in der Praxis und Pharma-Brief. Alle beteiligten Zeitschriften sind Mitglied der International Society of Drug Bulletins (ISDB). Herausgeber: Gute Pillen, Schlechte Pillen - Gemeinnützige Gesellschaft für unabhängige Gesundheitsinformation mbH, Bergstr. 38A, 12169 Berlin, HRB 98731B Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, Geschäftsführer: Wolfgang Becker-Brüser, Jörg Schaaber, Prof. Dr. Walter Thimme. Steuernr. 27/603/52625

 

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