Bestseller in der Apotheke

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Auch im aktuellen Heft berichtet Gute Pillen - Schlechte Pillen über Bestseller in der Apotheke. Dieses Mal sind es gleich zwei, denn sie enthalten denselben Wirkstoff: Acetylsalicylsäure. ASS-Ratiopharm® steht auf Platz 9 der GPSP-Bestsellerliste rezeptfreier Arzneimittel. Platz 10 nimmt das Bayer-Medikament Aspirin® ein. Es gibt viele ASS-Präparate. Wer auf den Preis achtet, kann einiges sparen.

Die Acetylsalicylsäure (ASS) hat zwei Behandlungsschwerpunkte: Sie kann Schmerzen lindern und beeinflusst die Blutgerinnung. Während Aspirin® vor allem zur Schmerzlinderung verkauft und gekauft wird, spielt ASS-Ratiopharm® hauptsächlich als vorbeugendes Mittel nach einem Infarkt eine Rolle. In niedriger Dosis regelmäßig eingenommen, soll es bei bestimmten Patienten die Gefahr mindern, dass ein Blutgerinnsel entsteht und Blutgefäße verstopft.

Viele Menschen, die einen Herzinfarkt oder Schlaganfall überstanden haben, nehmen regelmäßig Acetylsalicylsäure ein. Der Grund: Bereits in niedriger Dosis hemmt ASS, dass Blutplättchen (Thrombozyten) aneinanderhaften und verklumpen. Es trägt so dazu bei, das Risiko einer Blutgerinnselbildung (Thromben) zu mindern und verringert die Gefahr, dass sich erneut ein Herzinfarkt oder ein Hirninfarkt ereignet.

ASS ist ein wichtiger und gut untersuchter Arzneistoff zur Schmerzlinderung. Er kann vor allem Magen- und Darmprobleme machen. Und wer etwa zahnärztliche Eingriffe, eine Operation oder eine Geburt vor sich hat, sollte einen großen Bogen um ASS-Präparate machen und seine Ärzte entsprechend informieren. Denn die Kehrseite der erwünschten Wirkungen von ASS-Medikamenten ist, dass sie das Blutungsrisiko erhöhen. Dis gilt auch für niedrige Dosierungen.

Da die meisten Menschen ASS gegen Schmerzen aus eigener Tasche bezahlen müssen, hat Wolfgang Becker-Brüser von Gute Pillen - Schlechte Pillen noch einen wichtigen Tipp: „Gerade bei Präparaten mit 500 mg pro Tablette zur Linderung von Schmerzen lohnt es, auf den Preis zu achten. Denn die bekannten Bayer-Präparate kosten drei- bis achtmal mehr als Generika – beispielsweise von Hexal, Sandoz oder Stada mit der gleichen Menge Wirkstoff.“

 

Weitere Informationen finden Sie

https://gutepillen-schlechtepillen.de/pages/archiv/jahrgang-2013/nr.-4-juliaugust-2013/bestseller-nr.-9-10-ass-ratiopharmr-und-aspirinr.php

 

Pressemitteilung als PDF

 

Ansprechpartner für die Presse:

Wolfgang Becker-Brüser (Arzt und Apotheker)

 

redaktion@GP-SP.de

 

Redaktion Gute Pillen - Schlechte Pillen 
August-Bebel-Str. 62
D-33602 Bielefeld

 

 

 

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