20. Januar 2020

Wie „Alternativmedizin“ Patienten gefährdet

Bei Schädigung passiert juristisch oft nichts

© stevanovicigor/iStockphoto.com
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Praktisch jede medizinische Therapie hat mögliche Nebenwirkungen, wenn sie wirksam ist. Aufgabe von Ärzten, Apothekern und Behörden ist es, Nutzen und Risiken abzuwägen und Patienten hierüber aufzuklären. Im Bereich der sogenannten Alternativmedizin läuft es meist anders: Hersteller, Heilpraktiker, Heilpraktikerinnen, aber auch manche Ärztinnen oder Ärzte werben hier mit Versprechen, die wissenschaftlich nicht belegt sind – und gefährden damit oftmals ihre Patienten.

So auch der Heilpraktiker Klaus R.: Er behandelte Krebspatienten mit dem nicht zugelassenen und gefährlichen Mittel 3-Brompyruvat, das in den Zuckerstoffwechsel von Krebszellen eingreifen und sie „aushungern“ sollte.

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