11. November 2019

Vom Glück der Unordnung

Die Entdeckung des Penicillins

Alexander Fleming in seinem Labor, ca. 1940 Imperial War Museum, London
Alexander Fleming
in seinem Labor, ca. 1940
Imperial War Museum,
London

Durch Alexander Fleming haben einige früher tödliche Infektionskrankheiten ihren Schrecken verloren: 1928 entdeckte er einen Wirkstoff, der das Wachstum von krankmachenden ­Bakterien hemmt. Das verdanken wir vor allem seinem Unwillen, im Labor Ordnung zu halten.

In der gängigen Vorstellung laufen wissenschaftliche Entdeckungen oft so ab: Die Welt hat ein drängendes Problem. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler suchen strukturiert und gezielt nach Lösungen, bis es endlich den entscheidenden Durchbruch gibt. Bei der Entdeckung des Penicillins spielte jedoch der glückliche Zufall eine entscheidende Rolle. Und es war eigentlich doch kein Zufall, sondern der Forschungsphilosophie des schottischen Penicillin-Entdeckers Alexander Fleming zu verdanken. Sein Motto war: keine starren Pläne. Man müsse „seine Tagesarbeit tun, dabei aber gewärtig sein, auf Unerwartetes zu stoßen und dessen Bedeutung abzuschätzen.“

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