10. Januar 2022

Verhütung: Wenn die Spirale das Weite sucht

Anwendungsstopp für Kupferperlenball

Wenn Frauen sich für eine Spirale entscheiden, wollen sie sicher verhüten. Allerdings ist die Sicherheit futsch, wenn diese Intrauterin-Pessare ausgestoßen werden. Nachfragen des ­arznei-telegramm® zu solchen Problemen waren beim Anbieter eines solchen Produkts nicht willkommen. Inzwischen ist das Medizinprodukt aber gestoppt – zumindest vorerst.

Frau sucht
© Khorsrork/iStock

Hormonfreie Verhütungsmittel sind im Trend. Dazu gehören auch Kupfer-„Spiralen“, die in die Gebärmutter eingesetzt werden und dort die Einnistung einer befruchteten Eizelle verhindern sollen. Trotz des Namens „Spirale“ können die Medizinprodukte ganz unterschiedlich aussehen: etwa wie ein T oder wie eine längliche oder ballförmige Kupferperlen-Kette. Im Fachjargon werden die Spiralen auch als „Intrauterin-Pessare“ bezeichnet.

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Ausgabe 2022/01




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