28. Juni 2021

Nachgefragt: Was uns die Medien auf dem Teller servieren

Berichterstattung über Ernährung unter der Lupe

Seit einem Jahr bewertet im Internet der „Medien-Doktor Ernährung“ die Qualität von Online-Artikeln über Lebensmittel, Diäten und Ernährungsformen. Wie schon beim „Medien-Doktor Gesundheit“ hoffen die Macher:innen, damit die journalistische Berichterstattung zu verbessern oder zumindest aufzuzeigen, wo mögliche Fallstricke liegen. Auch für die Allgemeinheit sind diese Bewertungen sehr hilfreich. Wir befragten dazu Marcus Anhäuser, leitender Redakteur des „Medien-Doktor Ernährung“.

GPSP: Was können Verbraucher:innen von solchen Bewertungen lernen?

Kurz gesagt: einen eigenen kritischen Blick auf die Berichterstattung über Lebensmittel, Diäten und Ernährungsformen. Wir stellen ja jede Bewertung eines ernährungsjournalistischen Beitrags auf unserer Webseite online und erklären Kriterium für Kriterium, was gut oder schlecht ist an einem Artikel. Wenn man sich dann ein paar angesehen hat, gute mit 4 oder 5 Sternen oder die schlechten mit 2, 1 oder gar 0 Sternen, dann entwickelt man mit der Zeit einerseits ein Gefühl dafür, was gute von schlechter Berichterstattung unterscheidet.

Mehr dazu im aktuellen Heft



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    Seit mehreren Jahrhunderten spielen Kondome eine wichtige Rolle für die sexuelle Gesundheit und Familienplanung. Ihre Geschichte hält so manche Kuriosität bereit.

  • Aus aktuellem Anlass:

    2018 berichteten wir über eine Gruppe von Blutdrucksenkern, die krebserregende Nitrosamine enthielten. 2.300 Val­sartan-Chargen verschiedener Hersteller

  • Gut temperiert

    Manche mögen’s heiß: Auf Arzneimittel trifft das so gut wie nie zu. Ganz im Gegenteil: Bei manchen ist eher Kühlung

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    Die Werbung für Nahrungsergänzung mit pflanzlichen Bestandteilen ist derzeit wenig reguliert. Hintergrund ist eine

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    Der Wirkstoff Tofacitinib wird seit einigen Jahren bei entzündlichen Krankheiten wie rheumatoider Arthritis

 


Ausgabe 2021/04




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