21. Juli 2014

Krebs und Gene – Zwischen Hoffnung und Hype

Was bringt die Gendiagnostik?

© Lonely/ fotolia.com

Bestimmte Merkmale in der Erbsubstanz eines Menschen können ein erhöhtes Krebsrisiko bedeuten. Da aber bei weitem nicht jeder Betroffene tatsächlich erkrankt, sind Tests auf solche „Tumorgene“ umstritten. Ist dagegen jemand an Krebs erkrankt, ist es bei manchen Tumoren unerlässlich, das Gewebe genetisch zu untersuchen – das Ergebnis kann für die Wahl der Therapie entscheidend sein.

In GPSP 2/2014 (S. 16) kritisierten wir überflüssige Gentests, die Ihnen zurzeit in Apotheken und bisweilen sogar im Internet für teures Geld angeboten werden. Kurzgefasst: Sie liefern keine Ergebnisse, die Ihre Arzneimitteltherapie verlässlich wirksamer oder sicher machen. Sehr viel komplizierter verhält es sich mit der Tumorgenetik – also genetischen Aspekten von Krebserkrankungen. Dieser Artikel möchte Ihnen helfen, besser durchzublicken.

Genetisch bedingtes Krebsrisiko

Wer hat nicht von Angelina Jolie gelesen, die sich angesichts eines genetischen Brustkrebsrisikos zum Äußersten, nämlich zur beidseitigen Brustamputation, entschloss? Seitdem wollen immer mehr Frauen testen lassen, ob in ihren Genen gefährliche Mutationen verborgen sind. Viele Labore wittern in dieser genetischen Risikoanalyse ein großes Geschäft und schüren die Angst.

Mehr dazu im GPSP Heft 4/2014 




  • Keine gute Idee

    Die Ultraschalluntersuchung der Eierstöcke als sogenanntes Screening – also ohne dass irgendwelche

  • Leserbriefe:

    Ich beziehe seit mehreren Jahren Ihre Zeitschrift „Gute Pillen – schlechte Pillen“, und ich möchte nun das

  • Werbung – Aufgepasst!

    Den Speck „Einfach, schnell, dauerhaft und gesund“ loswerden. Und noch besser: Refigura® soll das

  • Einschränkungen für gängige Antibiotika

    Ob Blasenentzündung oder Bronchitis – zu oft landen Antibiotika aus der Gruppe der Fluorchinolone auf dem

  • Kein Kraut gewachsen

    Die Werbung hört sich großartig an: Die homöopathischen Tropfen Glycowohl® sollen gegen

  • Das Erbe von Contergan

    Anfang der 1960er Jahre erschütterte die Contergan-Katastrophe das Vertrauen in Arzneimittel. Das als

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