11. Juni 2019

Kolumbus und die „Franzosen-Krankheit“

Wie sich die Syphilis in Europa verbreitete

© Valerie Loiseleux/ iStockphoto.com
© Valerie Loiseleux/ iStockphoto.com

Die „Lust“ auf Entdeckungen und Eroberungen forderte ab dem 15. Jahrhundert in Europa einen hohen Tribut. Denn die Seefahrer brachten aus Übersee nicht nur Kartoffeln, Tomaten und Kakao mit, sondern auch eine Geschlechtskrankheit, die bis heute eine Rolle spielt.

Lissabon, Sevilla, Barcelona – 1493 lief Christoph Kolumbus auf dem Rückweg von dem neu entdeckten Kontinent Amerika mit seiner Mannschaft innerhalb kurzer Zeit in die Häfen dieser Städte ein. Die Matrosen hatten nach der langen Überfahrt wohl auch eines im Sinn: Bordelle.

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