9. November 2015

Kein Sturz … keine gebrochene Hüfte

Warum geringe Knochendichte nicht das Hauptproblem ist

Angeblich können Medikamente dafür sorgen, dass im Alter seltener das Hüftgelenk bricht. Eine neue Studie belegt aber, dass diese Art der Vorbeugung wenig nützt. Empfohlen werden vielmehr körperliche Bewegung, gesunde Ernährung und Verzicht auf Rauchen.

© 7242081, pkline – istock.com
© pkline – istock.com

Ein gebrochener Oberschenkelhals wird heutzutage meist durch ein künstliches Hüftgelenk repariert, aber gerade im Alter sind die Belastungen durch Narkose und Wundheilungsstörungen hoch. Vor allem aber kommen Ältere nach der OP nur schwer wieder auf die Beine. Seit Jahren wird daher versucht, Patienten mit hohem Risiko für Brüche zu identifizieren, und ihnen vorbeugend Medikamente zu geben, z.B. Bisphosphonate. Als Barometer, um das Risiko von Brüchen vorherzusagen, gilt seit Langem die Knochendichte. Im Alter verringert sie sich, was die Knochen poröser und damit zerbrechlicher macht. Man spricht daher auch von einer Osteoporose. Eine neue Studie stellt den Nutzen der Behandlung mit Medikamenten in Frage.1

Mehr dazu im GPSP Heft 6/2015


  • Das Leben als Lottospiel?

    Der Preis neuer Arzneimittel steigt und steigt. Noch merken wir das hierzulande meist nicht, weil die

  • Glosse

    Jeder Mensch ist einzigartig! Das wird ja wohl keiner bestreiten. Und dann kann es der Mensch des

  • Mehr Fragen als Antworten

    Manche Allergien lassen sich mit einer Immuntherapie unterdrücken, etwa auf Gräser sowie Bienen- oder

  • Übelkeit in der Schwangerschaft

    Bei Kinderwunsch ist die Freude über eine Schwangerschaft groß – wäre da nur nicht die Übelkeit in

  • Gepanschtes:

    In Kaffee, Tee oder Schokolade erwartet man keine Chemie, schon gar nicht, wenn sie als ­„natürlich“

  • Vom sicheren Tod zum Leben mit Diabetes

    Bis Anfang der 1920er Jahre war die Diagnose Typ-1-Diabetes quasi ein Todesurteil: Es gab keine wirksame


Ausgabe 2020/03




AKTION

AKTION 1000 neue Abonnenten

Spenden

Unsere Informationen gefallen Ihnen?
SpendenWenn Sie Gute Pillen – Schlechte Pillen mit einer Spende unterstützen, hilft uns das, unabhängig und werbefrei zu sein. GPSP ist gemeinnützig. Spenden sind steuerlich absetzbar: Spendenportal.de