1. November 2021

„Impfnosoden“ – was soll das?

Weder zum Impfen noch zum „Ausleiten“ geeignet

© Thomas Kunz

„Impfnosoden“ versprechen die „Ausleitung“ schädlicher Substanzen aus dem Körper. Warum das bei Impfungen überhaupt notwendig sein und wie das funktionieren soll, bleibt unklar. Richtig gefährlich werden „Impfnosoden“, wenn Menschen aufgrund des Namens auf eine Impfwirkung gegen Covid-19 hoffen. Denn die gibt es nicht.

Die Corona-Pandemie hat nicht nur in Deutschland zu einem Boom neuer Wirkstoffe geführt. In kürzester Zeit wurden weltweit neue Medikamente entwickelt, vorhandene umgewidmet sowie neue Impfstoffe auf den Markt gebracht.

Die Wissenschaft kämpft erfolgreich gegen COVID-19. Aber auch die Homöopathie fühlt sich bemüßigt, Unterstützung bei und nach Corona-Infektionen anzubieten: So sollen „Impfno­soden“ je nach Beschreibung zwei verschiedene Nutzeffekte bringen. Einmal bei der „Ausleitung“ einer Impfung – und einmal als Impfstoffersatz.

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Ausgabe 2021/06




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