5. November 2018

HPV-Impfung für Jungen

Empfehlung mit vielen Fragezeichen

Seit Sommer 2018 gibt es eine offizielle Empfehlung, auch Jungen gegen humane Papillomaviren zu impfen, die mit verschiedenen Krebserkrankungen in Verbindung gebracht werden. Wie gut ist die Empfehlung durch Studien abgedeckt? Wir haben uns dazu die Datenlage genauer angesehen.

Anfang Juni formulierte die Ständige Impfkommission (STIKO) die Empfehlung, dass zukünftig nicht nur Mädchen, sondern auch Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren gegen humane Papillomaviren (HPV) geimpft werden sollen.1 Daraufhin überschlugen sich in der Presse die Jubelmeldungen über diesen Beschluss: „Längst überfällig“ sei die Empfehlung, auch Jungen gegen HPV zu impfen, so eine Kommentatorin in der Süddeutschen Zeitung.2 Und der Nobelpreisträger Harald zur Hausen, der den Zusammenhang zwischen HPV und Gebärmutterhalskrebs erforschte, ließ sich mit der Bemerkung zitieren, für diesen Beschluss sei es „höchste Zeit“.3

Mehr dazu im aktuellen Heft


  • Lücken im Beipackzettel

    Wirkstoffpflaster gelten als einfach in der Handhabung – aber die Details haben es in sich. Was müssen Patientinnen und Patienten für eine sichere Anwendung wissen?

  • Zur Berichterstattung in der Süddeutschen Zeitung zur „Pille danach“

    Uli oder Levo: Welche "Pille danach" ist am zuverlässigsten? fragte die Süddeutsche Zeitung am

  • Werbung – Aufgepasst!

    Rückenschmerzen können unangenehm sein, keine Frage. Aber die untenstehende Werbung für Restaxil®

  • „Vorsorge“ mit Computer-Tomographie?

    Für die Früherkennung diverser Erkrankungen kursieren zahlreiche Angebote im Internet. Eine Analyse des

  • Wie „Alternativmedizin“ Patienten gefährdet

    Praktisch jede medizinische Therapie hat mögliche Nebenwirkungen, wenn sie wirksam ist. Aufgabe von

  • Die Spritze gegen Migräne

    Innerhalb von sieben Monaten sind drei neue Wirkstoffe zur Vorbeugung von Migräne auf den Markt gekommen.


Ausgabe 2020/01




AKTION

AKTION 1000 neue Abonnenten

Spenden

Unsere Informationen gefallen Ihnen?
SpendenWenn Sie Gute Pillen – Schlechte Pillen mit einer Spende unterstützen, hilft uns das, unabhängig und werbefrei zu sein. GPSP ist gemeinnützig. Spenden sind steuerlich absetzbar: Spendenportal.de