19. Oktober 2015

Freiwillig funktioniert nicht

Selbstkontrolle der Pharmafirmen

© Rawpixel – Fotolia.com
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In der Filmbranche gibt es sie seit über 60 Jahren, in der pharmazeutischen Industrie erst seit elf Jahren: eine Freiwillige Selbstkontrolle. Sie soll unethisches Verhalten von Arzneimittelfirmen verhindern. Doch die Realität zeigt, dass eine unabhängige, konsequente staatliche Kontrolle notwendig ist.

Pharmafirmen verkaufen gute Medikamente, die manchmal sogar Leben retten. Aber sie verkaufen auch Medikamente, die der Gesundheit nicht nützen oder ihr sogar schaden. Dass Ärzte und Ärztinnen sie trotzdem verschreiben, liegt oft nur an raffinierten Marketingstrategien: Das Repertoire der Firmen reicht von manipulativer Information, die Nutzen übertreibt oder Risiken herunterspielt, über Werbung für nicht zugelassene Anwendungen eines Medikaments bis hin zu Geschenken und direkter Bestechung von Ärztinnen und Ärzten.

Mehr dazu im GPSP Heft 5/2015


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