4. April 2018

Ausgeträumt

„Sexpille“ für Frauen

© JasonDoiy/ pixabay.com
© Lazare/ pixabay.com

Es sollte das dicke Geschäft werden: eine Pille für sexunlustige Frauen. Oder im Fachdeutsch: für Frauen mit mangelnder Libido. Oder als medizinische Indikation: für Frauen mit der Diagnose HSDD (hypoactive sexual desire disorder = mangelndes sexuelles Verlangen der Frau). Aber es wurde ein Flop.1

Das Medikament mit dem Wirkstoff Flibanserin hat eine wahre Odyssee hinter sich: Es wurde von Boehringer Ingelheim im Rahmen der Antidepressiva-Forschung entwickelt. Als sich in Studien andeutete, dass es womöglich bei Frauen das sexuelle Verlangen steigern kann, wurde diese neue Indikation verfolgt. Doch weder als Antidepressivum noch als Libidopille bekam der Wirkstoff in Europa eine Zulassung – und wurde in die USA verkauft.

Mehr dazu im aktuellen Heft


  • Kontrolle ist besser

    „Dazu gibt es keine aussagekräftigen Studien“ – diese Bilanz ziehen wir in unseren Beiträgen häufig. Aber was

  • Mit Magnesium gegen Depression?

    Glaubt man den Verheißungen der Werbung, ist Magnesium bei Depressionen eine wahre

  • Gleich, aber doch irgendwie anders?

    Bei der Einnahme von Schilddrüsenhormonen sind gleichmäßige Konzentrationen des Wirkstoffs im Blut

  • Rückblende: Ausspucken verboten!

    Kennen Sie den „Blauen Heinrich“, ein Glasfläschchen, das man bequem in die Tasche des Gehrocks stecken

  • Abnehmen um jeden Preis

    Schlankheitswahn! Gibt es überhaupt Frauen, die sich diesem gesellschaftlichen Druck entziehen können?

  • Erkältet oder Nebenwirkung?

    Heiserkeit und eine raue Stimme sind oft Anzeichen einer „Erkältung“.

GEPANSCHTES

Gepanschtes-Button-B272px

Heft-Archiv


Ausgabe 2019/01




AKTION

AKTION 1000 neue Abonnenten

Spenden

Unsere Informationen gefallen Ihnen?
SpendenWenn Sie Gute Pillen – Schlechte Pillen mit einer Spende unterstützen, hilft uns das, unabhängig und werbefrei zu sein. GPSP ist gemeinnützig. Spenden sind steuerlich absetzbar: Spendenportal.de