23. April 2018

Allergierisiko

Durch Hyaluronsäure?

© Elke Brüser
© Elke Brüser

Hyaluronsäure wird traditionell aus Hahnenkämmen gewonnen, kann aber auch chemisch hergestellt werden. Diese Säure soll u.a. helfen, schmerzhafte Knorpelschäden, die durch Verschleiß oder Unfall entstehen, zu lindern. Was ist dran an dieser Behauptung?

Verschleiß und Unfall können zu schmerzhaften Knorpelschäden führen. Die sind mehr als nur lästig – und sie sind schwer zu behandeln. Alles Mögliche wird ausprobiert, um den dauernden Beschwerden beizukommen: von Physiotherapie und Akupunktur über Schmerzmittel und entzündungshemmende Medikamente bis zu Hyaluroninjektionen ins Gelenk. Dass der Nutzen solcher Injektionen nicht gut belegt ist und Placeboeffekte eine größere Rolle spielen dürften, hat GPSP wiederholt berichtet (GPSP 1/2008, S. 15, 1/2009, S. 12). Auch haben wir darauf hingewiesen, dass jede Injektion ins Knie oder in ein anderes Gelenk das Risiko hat, dass dadurch Bakterien in das Gelenk gebracht werden können.

Mehr dazu im aktuellen Heft


  • „Natürlich“ ist nicht harmlos

    Pflanzliche Mittel aus Apotheke, Drogerie und Internet sind beliebt. Doch nur wenige wissen, dass einige dieser

  • Kontrolle ist besser

    „Dazu gibt es keine aussagekräftigen Studien“ – diese Bilanz ziehen wir in unseren Beiträgen häufig. Aber was

  • Mit Magnesium gegen Depression?

    Glaubt man den Verheißungen der Werbung, ist Magnesium bei Depressionen eine wahre

  • Gleich, aber doch irgendwie anders?

    Bei der Einnahme von Schilddrüsenhormonen sind gleichmäßige Konzentrationen des Wirkstoffs im Blut

  • Rückblende: Ausspucken verboten!

    Kennen Sie den „Blauen Heinrich“, ein Glasfläschchen, das man bequem in die Tasche des Gehrocks stecken

  • Abnehmen um jeden Preis

    Schlankheitswahn! Gibt es überhaupt Frauen, die sich diesem gesellschaftlichen Druck entziehen können?

GEPANSCHTES

Gepanschtes-Button-B272px

Heft-Archiv


Ausgabe 2019/01




AKTION

AKTION 1000 neue Abonnenten

Spenden

Unsere Informationen gefallen Ihnen?
SpendenWenn Sie Gute Pillen – Schlechte Pillen mit einer Spende unterstützen, hilft uns das, unabhängig und werbefrei zu sein. GPSP ist gemeinnützig. Spenden sind steuerlich absetzbar: Spendenportal.de