14. Oktober 2019

„Aber zum Teufel, es gibt keine Löcher im Herzen!“

Wie der Blutkreislauf entdeckt wurde

© Geerati/ iStockphoto.com
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Die Erkenntnis, dass das Blut im Körper zirkuliert, ist erst rund 350 Jahre alt. Vorher glaubte man, dass die Leber ständig neues Blut produziert, das dann im Gewebe versickert. Bei der Entdeckung des Blutkreislaufs im frühen 17. Jahrhundert spielte der englische Arzt und Wissenschaftler William Harvey eine wichtige Rolle.

Wird Blut abgenommen oder ein Medikament in eine Vene gespritzt, beginnt das immer gleich: Am Oberarm wird mit einem Schlauch das Blut gestaut, sodass die Armvenen hervortreten. Für uns ist das nichts Besonderes. Für den Arzt William Harvey war es jedoch eine entscheidende Beobachtung. Und er zog sie als einen Beleg für seine Theorie heran, dass das Blut im Kreis durch den Körper fließt.

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