Pharmaindustrie

Das Schlagwort ‚Pharmaindustrie‘ wird in folgenden Artikeln behandelt und absteigend nach Aktualität angezeigt.

Heft 2017/05 Die unsichtbare Hand

Wenn kommerzielle Interessen den Informationsgehalt von medizinischen oder pharmazeutischen Fachzeitschriften verzerren, kann sich das sogar auf die Behandlungsqualität von Patientinnen und Patienten auswirken. In den letzten Jahren wurden mehrere beunruhigende Beispiele publik, die zeigen, wie Anzeigenkunden die Berichterstattung beeinflussen können. Weiterlesen

Heft 2017/03 Kurz und knapp: Mehr davon

Gute Pillen - Schlechte Pillen hat schon oft kritisiert, dass die so wichtige ärztliche Fortbildung in hohem Maße in der Hand der pharmazeutischen Industrie liegt (GPSP 3/2014, S. 19). Diese finanziert zum Beispiel Unterbringung, Verpflegung und Reisekosten von Teilnehmern. Es ist kein Geheimnis, dass viele der vortragenden Ärzte nicht nur ein üppiges Vortragshonorar erhalten, sondern „auf der Gehaltsliste von Firmen stehen“ – etwa weil sie in ihrer Klinik oder Praxis Studien zu einem neuen Medikament im Auftrag der Arzneimittelfirma durchführen. Weiterlesen

Heft 2017/03 Kein Kraut gewachsen

Durch Antibiotika haben viele Infektionen, die früher lebensbedrohlich waren, ihren Schrecken verloren. Aber die gängigen Antibiotika sind gegen immer mehr Bakterien nicht mehr wirksam. Das ist ein weltweites Problem. Und weil die Antibiotikaforschung für Pharmafirmen nicht lukrativ genug ist, wird händeringend nach anderen Lösungen gesucht. Weiterlesen

Heft 2017/02 Nachgefragt: Mehr unverzerrtes Wissen

Als Patient erwartet man von seinem Arzt oder seiner Ärztin, dass sie auf dem aktuellen Wissensstand sind. Deshalb müssen sie sich regelmäßig fortbilden. Viele medizinische Fortbildungsveranstaltungen sind allerdings von der Pharma­industrie finanziert. Mit Gisela Schott von der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) haben wir über die Folgen für das ärztliche Wissen und für die Patienten gesprochen. Weiterlesen

Heft 2017/02 Kurz und knapp: Leitlinien unter Einfluss

Immer häufiger wird deutlich, dass so manche Leitlinie, an der sich Ärzte bei der Diagnose und Behandlung von Krankheiten orientieren (sollen), von Autoren verfasst und von Gutachtern kontrolliert wurde, die in finanzieller Verbindung mit pharmazeutischen Firmen stehen. Weiterlesen

Heft 2016/05 Empfohlen von der Bloggerin

Wenn es um alltägliche Konsumtrends geht, wie die schärfste Pizza oder das coolste Bier, baut die Werbeindustrie längst auf persönlich formulierte Empfehlungen, die umtriebige Blogger und Bloggerinnen im Internet propagieren. Das bedeutet: ein Zusatzeinkommen für die einen – und für die anderen eine zielgruppentypische Reichweite. Weiterlesen

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Heft 2016/05 Buchtipp: „Amoralisch“ – Finsteres aus der Biotech-Branche

Schon das Titelbild dieses Krimis ist ein Hingucker: dunkles Rot, unbekannter junger Mann, lässig im dunklen Anzug. Worum geht’s in Tobias Radloffs Krimi „Amoralisch“? Weiterlesen

Heft 2015/06 Buchtipp: „Die Glücksfabrik“

Der Roman „Die Glücksfabrik“ schildert die wahre Geschichte eines aufstrebenden Pharmaunternehmens im frühen 20. Jahrhundert. Ein niederländischer Fleischfabrikant beginnt, aus seinen Schlachtabfällen Medikamente zu produzieren: Weiterlesen

Heft 2015/06 Kurz und knapp: Arzneibewertung – Unter Einfluss

Der weltweit agierende Verband Health Technology Assessment international (HTAi) untersucht, wie sich neue Arzneimittel, Medizintechnik oder Diagnoseverfahren tatsächlich auf die Gesundheit und die Gesundheitsversorgung auswirken. Das ist jedenfalls das Ziel. Weiterlesen

Heft 2015/06 Mein Name ist Hase …

Die meisten Entscheidungen zu neuen Arznei­mitteln werden von der Europäischen Union getroffen. Deshalb ist die Pharmaindustrie in Brüssel äußerst aktiv. Eine unabhängige Gruppe hat den Schleier über der Einflussnahme der Pillenlobby ein wenig gelüftet. Weiterlesen

Heft 2015/06 Engpässe bei Arzneimitteln

Ein Albtraum: Die dringend erforderliche Krebstherapie muss auf unbestimmte Zeit verschoben werden, weil ein bewährtes Krebsmittel, für das es keine Alternative gibt, nicht lieferbar ist. Oder eine notwendige antibiotische Therapie scheitert daran, dass die Klinikapotheke bereits seit Längerem auf die Lieferung des Präparats wartet. Szenen aus einem Entwicklungsland? Nein: Versorgungsrealität in Deutschland – oder besser gesagt Versagensrealität. Weiterlesen

Heft 2015/05 Freiwillig funktioniert nicht

In der Filmbranche gibt es sie seit über 60 Jahren, in der pharmazeutischen Industrie erst seit elf Jahren: eine Freiwillige Selbstkontrolle. Sie soll unethisches Verhalten von Arzneimittelfirmen verhindern. Doch die Realität zeigt, dass eine unabhängige, konsequente staatliche Kontrolle notwendig ist. Weiterlesen

Heft 2015/04 Eine peinliche Antwort auf eine Kleine Anfrage

Unter dem Titel „Mögliches Risiko für Patientinnen und Patienten sowie hohe finanzielle Belastungen für die Krankenkassen aufgrund häufiger Verordnung von Xarelto®“ stellte die Bundestagsfraktion Die Linke Ende März eine so genannte Kleine Anfrage an die Bundesregierung, die umfangreich beantwortet wurde. Weiterlesen

Heft 2015/04 Boni für Ärzte?

Anwendungsbeobachtungen. Für bereits zugelassene Arzneimittel macht die Pharmaindustrie mit Hilfe von Ärzten und ihren Patienten Anwendungsbeobachtungen – kurz AWB. Vordergründig sollen diese zeigen, wie sich das Präparat xy im Alltag bewährt, nachdem es in klinischen Studien geprüft wurde. Weiterlesen

Heft 2015/01 Buchtipp: Tödliche Medizin und organisiertes Verbrechen Peter Gøtzsche redet Klartext

Peter Gøtzsche begann seine Karriere in der Pharmaindustrie. Acht Jahre arbeitete der Biologe und Chemiker für verschiedene Firmen, zunächst als Pharmavertreter und später in der Forschung. Irgendwann hatte er die Nase voll von all dem Schönreden von Produkten mit geringem Nutzen und von der Unterdrückung unangenehmer Daten. Weiterlesen

Heft 2014/06 Fragwürdige Studien in Schwellenländern - Folgen auch in Deutschland

Die pharmazeutische Industrie bezieht Rohstoffe und fertige Arzneimittel zunehmend aus Ländern wie Indien oder China. Immer häufiger lassen Arzneimittelhersteller auch in Schwellenländern forschen und Studien durchführen, wie jetzt beim neuen Interferon Plegridy® für MS-Kranke. Derlei Auslagerung geht offenkundig auf Kosten der Qualität der Forschung und erschwert die Beurteilung des Nutzens so getesteter Arzneimittel. Weiterlesen

Heft 2014/05 Aufgefrischt: Bei Werbung Punkte weg Medical Tribune-„Fortbildung“ fällt durch

Medical Tribune-„Fortbildung“ fällt durch. Der Einfluss von Pharmaunternehmen auf die Fortbildung von Ärzten ist ein Problem. Die Berliner Ärztekammer hat in einem besonders krassen Fall durchgegriffen. Weiterlesen

Heft 2014/03 Nachgefragt: In der Grauzone - Wie Arzneimittelfirmen das medizinische Fachwissen dirigieren

Wie Arzneimittelfirmen das medizinische Fachwissen dirigieren Pharmafirmen möchten, dass Ärzte und Ärztinnen ihre Medikamente verordnen. Dazu setzen sie nicht nur auf Werbung, sondern bearbeiten gezielt das fachliche Wissen und das Gewissen von Medizinern. Adriane Fugh-Berman erkundet seit Jahren die Grauzone Weiterlesen

Heft 2014/03 House of Pharma - Die neue „Häuslichkeit“ der Universitäten

Wenn Pharmaunternehmen in Universitäten einziehen, ist Skepsis geboten. So möchte zum Beispiel die hessische Landesregierung mit dem neuen Institut „House of Pharma“ öffentliche und kommerzielle Forschung verknüpfen. Weiterlesen

Heft 2014/01 Freifahrschein fürs teure Medikamente Wie Pharmafirmen in den USA Patienten ködern

Wer in den USA ein Originalmedikament verschrieben bekommt, muss mehr zuzahlen als bei einer wirkstoffgleichen Kopie, dem Generikum. Weil Pharmafirmen weiterhin beste Umsätze mit ihren Originalpräparaten erzielen wollen, locken sie die Patienten mit Schnäppchenangeboten. Weiterlesen

Heft 2014/01 Nachgefragt: Mehr Transparenz Was für die einen Krankheit ist, ist für andere ein Geschäft

Immer wieder sind Patienten auch mit Geschäftemacherei im Gesundheitswesen konfrontiert: Hersteller von Medizinprodukten liefern schlechtes Material, Patente verteuern Arzneimittel und Diagnostik um ein Vielfaches, die Fortbildung in medizinischen Berufen wird von Pharmafirmen dominiert. Transparency International (TI) klärt Fachleute und die Öffentlichkeit darüber auf, wo unser Gesundheitssystem für Korruption anfällig ist. Weiterlesen

Heft 2014/01 Blinder Fleck? Auch Journalisten sitzen Pharmalobbyisten auf

Journalistinnen und Journalisten werfen auf viele Zusammenhänge einen kritischen Blick. Und das ist gut so. Aber manchmal fragen sie die Falschen. Oder schlimmer, sie lassen sich dazu bringen, die Falschen zu fragen. Und berichten dann noch das Falsche. So geschehen am 21.08.2013 in der sonst durchaus kritischen NDR-Sendung ZAPP. Weiterlesen

Heft 2013/06 Werbung - Aufgepasst! Fortbildung für Ärzte = Werbeplattform für Firmen

Fortbildung für Ärzte = Werbeplattform für Firmen Weiterlesen

Heft 2013/05 Für uns in Afrika getestet

Kommt ein neues Medikament auf den Markt, ist es zuvor in klinischen Studien mit Patienten getestet. Pharmaunternehmen lassen die Studien für ihre Arzneimittel immer häufiger in Entwicklungsländern machen – nicht zuletzt aus Kostengründen. Das wirft Probleme auf, wenn zum Beispiel in Südafrika Psychopharmaka unter fragwürdigen Bedingungen getestet werden. Weiterlesen

Heft 2013/04 Mehr Durchblick – mehr Sicherheit für Sie

Rund die Hälfte aller Medikamentenstudien werden nie veröffentlicht.1 Und was an Ergebnissen veröffentlicht wird, wird oft schöngeredet. Arzneimittelhersteller haben wenig Interesse an Transparenz. Deshalb brauchen wir Gesetze, damit die „vergessenen“ Daten ans Licht kommen. Weiterlesen

Heft 2013/04 Glosse: Jede Menge Auftraggeber

Irgendwie können sie einem leidtun, die Ärztinnen und Ärzte. All die ansprechenden Mitbringsel von Tagungen oder so genannten Fortbildungsveranstaltungen sind einerseits erlaubt, anderseits werden sie ihnen von kritischen Kollegen madig gemacht. Weiterlesen

Heft 2013/04 Kurz und knapp: Es ist nicht alles Gold, was glänzt

Initiativen wie die Cochrane Collaboration sind Gold wert, denn sie wollen das verfügbare Wissen zu medizinischen Themen auf Basis zuverlässiger Studien systematisch auswerten (GPSP 6/2013, S. 19). Weiterlesen

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Heft 2012/06 Hilfe! für die Pharmaindustrie

Das Ansehen der Arzneimittelhersteller ist nicht das Beste: Kaum wirklich neue Medikamente, überhöhte Preise und fragwürdige Werbemethoden. Weiterlesen

Heft 2012/05 Werbung - Aufgepasst! Pharmafirmen im Kindergarten

Die Zeitschrift "ü3" liegt in Kindergärten aus und wirbt mit Slogan "Informierte Eltern. Gesunde Kinder". Der Haken: Sie wird von Arzneimittelherstellern finfanziert und kostenlos über Kinderärzte und Kindertagesstätten verbreitet. Weiterlesen

Heft 2012/05 EU: Desinformation gestoppt

Fast vier Jahre wurde in der EU heftig diskutiert, ob die Pharmaindustrie selbst Patienten und Patientinnen über rezeptpflichtige Arzneimittel informieren darf. Weiterlesen

Heft 2012/04 Nachgefragt: MEZIS: Es geht auch anders

Die Anbieter von Arzneimitteln beeinflussen ärztliche Therapieentscheidungen, wo sie nur können. Die Ärzteorganisation „Mein Essen zahl ich selbst“ (MEZIS) wehrt sich dagegen. Weiterlesen

Heft 2012/03 Kurz und knapp: Arzneimittel Wer ist der Hersteller?

Das pharmazeutische Unternehmen, unter dessen Namen ein Arzneimittel verkauft wird, muss nicht der Hersteller sein. Firmen wie Bayer, Hexal, Roche und Stada können ihre Präparate „auswärts“ produzieren lassen – sofern bestimmte Vorschriften eingehalten werden. Weiterlesen

Heft 2012/02 Nachgefragt: Selbsthilfegruppen auf Abwegen

Erika Feyerabend ist Sozialwissenschaftlerin und hat sich als Journalistin auf Gesundheitspolitik und die Schattenseiten moderner Biomedizin spezialisiert. Weiterlesen

Heft 2012/02 Kurz und knapp: Reine Erpressung Placebo vorenthalten

Für viele Arzneimittelstudien werden wirkstofffreie Placebos benötigt, um festzustellen wie gut ein Medikament tatsächlich wirkt und welche unerwünschten Wirkungen es im Vergleich zu einer Scheinbehandlung auslöst. Weiterlesen

Heft 2012/01 Kurz und knapp: Kriminelles Pharma-Marketing

Binnen fünf Jahren – von 2006 bis 2010 – haben Arzneimittelfirmen in den USA insgesamt 14,8 Milliarden US$ Strafe zahlen müssen, weil sie über Arzneimittel und ihre Wirkungen falsch informiert oder bei den staatlichen Fürsorgeeinrichtungen falsche Angaben zu den Kosten gemacht haben. Weiterlesen

Heft 2011/06 Abschied vom Paradies

Seit Anfang 2011 werden neue Arzneimittel in Deutschland auf ihren Nutzen für die Patienten geprüft. Weiterlesen

Heft 2011/06 Rundum befragt - rundum betreut

Schuppenflechte (Psoriasis) ist eine unangenehme Hauterkrankung und ihre Behandlung nicht immer erfolgreich. Das trifft auch auf neue Medikamente zu, die teuren, oft schlecht verträglichen Biologika. Weiterlesen

Heft 2011/06 Aufgefrischt: Arzneimittel"information" Direkt von der Industrie?

Seit Jahren will die Europäische Union auch für rezeptpflichtige Arzneimittel Werbung bei Laien erlauben – also nicht, wie bisher, nur bei Fachleuten wie Ärzten und Ärztinnen. Weiterlesen

Heft 2011/02 Überläufer: EMA-Chef geht zur Industrie

Die europäische Behörde EMA lässt viele Medikamente zu, die auch in Deutschland verkauft werden. Der bisherige Direktor der Behörde wechselte jetzt direkt in die Chefetagen der Pharmaindustrie. Weiterlesen

Heft 2011/02 Überläufer: EMA-Chef geht zur Industrie

Die europäische Behörde EMA lässt viele Medikamente zu, die auch in Deutschland verkauft werden. Der bisherige Direktor der Behörde wechselte jetzt direkt in die Chefetagen der Pharmaindustrie. Weiterlesen

Heft 2011/01 Kurz und knapp: Europa: Werbung für rezeptpflichtige Arzneimittel?

Ob Pharmafirmen über Nutzen und Risiken von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln selbst informieren – man sollte besser sagen für diese werben – dürfen, ist seit Jahren strittig (GPSP 4/2008 S. 13). Weiterlesen

Heft 2010/06 Indien Unethische Arzneimitteltests

Im Prinzip sollen Ethikkommissionen dafür sorgen, dass Studienteilnehmer nicht zu große Risiken eingehen. Die neuen Ethik-Richtlinien, die 2005 in Indien auf den Weg gebracht wurden, sind allerdings noch nicht bindend, sodass es strenge und auch lasche Ethikkomitees gibt, die über die Zulässigkeit von klinischen Studien zu befi nden haben. Weiterlesen

Heft 2010/06 Kurz und knapp: Transparenz Welche Firma bezahlt den Doktor?

In den USA entsteht eine Datenbank, die jedem ermöglicht nachzusehen, von welchem pharmazeutischen Unternehmen der eigene Arzt oder die Ärztin Geld für Vorträge, Beratung und anderes erhalten hat. Weiterlesen

Heft 2010/06 Aufgefrischt: Arzneireform

Das Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (GPSP 2/2010, S. 5) wurde vom Bundestag verabschiedet. Es stößt bei Fachleuten und Patienten auf Kritik. Weiterlesen

Heft 2010/05 Aufgefrischt: Hohe Arzneimittelpreise in Deutschland

Im September wurde in Berlin der neue Arzneiverordnungs-Report 2010 vorgestellt, der einen Überblick über die Verordnungen deutscher Kassenärzte gibt. Weiterlesen

Heft 2010/04 Buchtipp: Patient im Visier

Das ist ein Sommerkrimi der besonderen Art. Ohne Tote, aber mit Schwerkranken, an denen sich pharmazeutische Konzerne bereichern. Weiterlesen

Heft 2010/02 Glosse: Putin machts möglich

Glosse Putin macht`s möglich In einigen Monaten können sich russische Ärztinnen und Ärzte womöglich über einen ganz neuen Dienst der Pharmaindustrie freuen: Bei Bedarf fährt ein Taxi vor und sorgt für den gewünschten Ortswechsel von A nach B. Weiterlesen

Heft 2010/02 Des Ministers starke Worte, Was in der Gesundheitsdebatte schief läuft

Des Ministers starke Worte Was in der Gesundheitsdebatte schief läuft Gesundheitsminister Dr. Philipp Rösler will der Pharmaindustrie ans Leder, so sagt er jedenfalls. Doch würden seine Vorschläge tatsächlich Verbesserungen für Patienten bringen - oder nützen sie eher der Industrie? Weiterlesen

Heft 2010/01 Werbung - Aufgepasst!

Werbung - Aufgepasst! Weiterlesen

Heft 2010/01 Glosse: Der Arzt als Werbeträger

Der Arzt als Werbeträger, Noch dürfen Arzneimittelfirmen nicht in aller Öffentlichkeit für ein Medikament werben, das verschreibungspflichtig ist. Dabei wollen sie doch eigentlich nur für gute Information sorgen – sagen sie jedenfalls. Das probieren sie zumindest seit eh und je auf medizinischen Fachkongressen, unterstützt von Kugelschreibern, Notizblöcken, Naschwaren oder Leinentaschen, auf denen die Konzerne sich und ihre Präparate bekannt machen. Genau dieser Usus brachte einen Arzt kürzlich in die Bredouille. Weiterlesen

Heft 2010/01 Preiswerte Medikamente blockiert! Markenhersteller behindern Generikafirmen

Preiswerte Medikamente blockiert! Markenhersteller behindern Generikafirmen Pharmafirmen nutzen die komplizierten Regelungen des Patentrechts, um Generikafirmen zu behindern. Deshalb dauert es oft länger, bis nach Ablauf der Patente preiswerte Nachfolgeprodukte (Generika) in den Handel kommen. Für Patienten und Krankenkassen entstehen dadurch unnötige Kosten. Das ergibt eine Untersuchung der EU-Kommission, im Zuge derer auch die Zentralen von Arzneimittelfirmen durchsucht wurden. Weiterlesen

Heft 2010/01 Kurz und knapp: Für Jugendliche: Medikamentenwerbung analysieren

Die Pharma-Kampagne in Bielefeld12 lädt auf ihrer neuen Website www.pillenchecker.de Jugendliche dazu ein, sich kreativ mit dem Thema Arzneimittelwerbung ausein­­ander zu setzen. Bis zum 31. März 2010 können 12- bis 17-Jährige dort eigene Beiträge einsenden. Weiterlesen

Heft 2009/04 Nachgefragt: Krebstherapie Warum neue Medikamente so viel kosten und doch häufig so wenig helfen

Nachgefragt: Krebstherapie, Warum neue Medikamente so viel kosten – und doch häufig so wenig helfen Weiterlesen

Heft 2009/04 Buchtipp: Ein Lehrstück in Sachen Sammelklage

Reisezeit ist Lesezeit. Und es muss nicht immer der neueste Bestseller sein, den man ins Handgepäck steckt. Hier unsere Empfehlung. Weiterlesen

Heft 2009/02 Glosse: Call the doctor

Jüngst hatten mehrere Ärzte mit der Anfrage eines gesundheitsbeflissenen Menschen zu tun. Der wollte liebend gerne – und das auf eigene Kosten – einen ganz bestimmten Test machen lassen. Weiterlesen

Heft 2009/01 Arzneimittelstudien in den Medien

Es ist gut, dass Zeitungen heutzutage viel über Arzneimittelstudien berichten. Schlecht ist, dass Journalisten oft wesentliche und aufschlussreiche Angaben unter den Tisch fallen lassen. Diese Schwachstelle in der Berichterstattung haben US-amerikanische Ärzte gefunden, als sie Artikel zu Arzneimitteln auswerteten. Weiterlesen

Heft 2008/06 Kurz und knapp: Getrickst: Erfundene Patienten

Patientenorganisationen genießen eine hohe Glaubwürdigkeit. Darum benutzen Pharmafirmen sie auch gerne für Propagandazwecke. Zum Beispiel die „Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten“ (DGVP). Weiterlesen

Heft 2008/04 Werbung für rezeptpflichtige Medikamente

In Deutschland ist die Werbung für rezeptpflichtige Arzneimittel bei Verbrauchern verboten. Aus gutem Grund: Arzneimittel sind verschreibungspflichtig, sofern ihre Anwendung ärztlichen Sachverstand erfordert, z.B. weil sie erhebliche Risiken haben. Die Europäische Kommission will es der Pharmaindustrie jetzt ermöglichen, Verbraucher direkt anzusprechen (GPSP 3/2007). Was können Verbraucher erwarten? Weiterlesen

Heft 2008/04 Buchtipp: Patientenselbsthilfe und Industrie

Patientenverbände und Selbsthilfe­­gruppen nehmen oft Geld von Pharmaunternehmen an. Damit lassen sich Kongresse, Broschüren oder Beratung finanzieren, aber leicht können Abhängigkeiten entstehen. Weiterlesen

Heft 2008/02 AcuFit Armband gegen Hungerattacken?

Armband gegen Hungerattacken? Weiterlesen

Heft 2008/02 Buchtipp: Nebenwirkung Tod

Das Thema war und ist aktuell: Korruption in der Pharmaindustrie. Doch John Virapen hat kein Buch über die Pharmaindustrie, sondern aus der Pharmaindustrie geschrieben. Weiterlesen

Heft 2008/01 Weg von der Zigarette mit Tablette?

Der Weg vom Raucher zum Nichtraucher kann mühsam sein. Wer aufhören möchte, sucht deshalb oft Unterstützung – auch durch Medikamente. In den letzten Wochen taucht in der Öffentlichkeit verstärkt Werbung für eine „neue Therapie zur Rauchentwöhnung“ auf. Damit will der Pharmakonzern Pfizer offenbar Bedenken gegen sein verschreibungspflichtiges Medikament Vareniclin (Champix®) überspielen. Weiterlesen

Heft 2008/01 Arzneimittelpolitik Rabattverträge zwischen Pharmaherstellern und Krankenkassen

Durch Festbeträge und den Wegfall von Zuzahlungen für besonders preiswerte Medikamente hat der Staat bislang recht erfolgreich den Kostenanstieg für Arzneimittel begrenzt. Neuerdings kann jede Krankenkasse zusätzlich mit Medikamentenherstellern niedrigere Preise aushandeln. Doch das bringt wenig und hat so manche Schattenseiten. Weiterlesen

Heft 2008/01 Kurz und knapp: Ist Werbung wichtiger als Forschung?

Ein beliebtes Argument für die oft exorbitant hohen Preise neuer Medikamente sind die angeblich hohen Forschungskosten. Eine immer wieder genannte Zahl besagt, die Entwicklung eines neuen Medikaments koste 800”ŻMillionen”ŻUS$. Weiterlesen

Heft 2006/05 Arzneimittelpolitik Britische Untersuchung

Welchen Einfluss hat die Pharmaindustrie eigentlich auf die Gesundheitsversorgung? Bringen Arzneimittel immer den versprochenen Nutzen? Gibt es nicht doch erhebliche Störfaktoren, die ihren vernünftigen Einsatz verhindern? Ein Untersuchungsausschuss des britischen Unterhauses ist diesen Fragen nachgegangen. Er fordert weit reichende Änderungen im Umgang mit der Industrie. Weiterlesen

Heft 2006/02 Was bringen Kunstinsuline? Apidra®, Humalog® und NovoRapid® auf dem Prüfstand

Was bringen Kunstinsuline? Apidra®, Humalog® und NovoRapid® auf dem Prüfstand Insuline sind für viele Zuckerkranke (Diabetiker) ein wichtiger Teil der Behandlung. Seit einiger Zeit drängen neue teure Kunstinsuline (auch Insulinanaloga genannt) auf den Markt. Angeblich sollen sie besser sein als übliches Humaninsulin. Doch an dieser Behauptung der Hersteller ist offensichtlich nicht viel dran. Dafür gibt es aber ungeklärte Risiken. Wegen der hohen Kosten von Insulinanaloga – ohne erkennbare Vorteile bei Altersdiabetes (Typ 2 Diabetes) – werden die Krankenkassen die Kosten möglicherweise schon bald nicht mehr generell übernehmen. Weiterlesen

Heft 2006/01 Pharmaindustrie, Einflussnahme Arzneispargesetz

Kostensteigerung per Gesetz Das geplante Gesetz zur Senkung der Arzneimittelkosten (AVWG)a wird derzeit im Bundestag diskutiert. Es könnte durch den Einfluss der Pharmaindustrie jedoch das Gegenteil bewirken: Mehr Kosten für Kassen und Patienten. Warum? Weiterlesen

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Veröffentlicht: 6. Juli 2017

  • Billig bis tödlich

    Das ZDF-Magazin Frontal 21 hat mit Unterstützung von Gute Pillen – Schlechte Pillen zu gepanschten Diätpillen aus dem Internet recherchiert und dazu auch den GPSP-Mitbegründer Wolfgang Becker-Brüser zu unserer Datenbank „Gepanschtes“ interviewt. Den gesamten Beitrag finden Sie hier. Unsere GPSP-Datenbank zu gepanschten Produkten enthält bereits über 1.850 Mittel mit chemischen Arzneistoffen. Sie ist einmalig und frei zugänglich. Im Alphabetischen Register Gepanschtes finden Sie natürlich auch die in Frontal 21 vorgestellte Pille Li Da, eine gefährliche Panscherei.

  • Neues Brustkrebsmittel

    Diagnose Brustkrebs. Sie ist niederschmetternd und nagt oft am Selbstbewusstsein der erkrankten Frauen. Umso mehr wird jedes neue Medikament gegen Brustkrebs

  • Die unsichtbare Hand

    Wenn kommerzielle Interessen den Informationsgehalt von medizinischen oder pharmazeutischen Fachzeitschriften verzerren,

  • Kurz und knapp: Männer

    Dass das Brustdrüsengewebe zunimmt, kommt bei älteren Männern häufiger vor als bei jüngeren. Manchmal handelt es sich tatsächlich um Brustkrebs.

  • Herbst – Zeit für Grippeimpfung?

    Jedes Jahr im Herbst überlegen viele, ob sie sich gegen Grippe impfen lassen. Gute Pillen - Schlechte Pillen informiert über Nutzen und Risiken der Grippeimpfung,

  • Werbung – Aufgepasst!

    Wie Sie sehen, sehen Sie nichts. Oder doch? Die linke Anzeige aus einer Patientenzeitschrift nennt kein Produkt, sondern zeigt nur eine Sprühdose ohne Etikett.