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Wer wir sind

Unabhängige Information zur Gesundheit: Information pur, ohne Werbung. Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharma-Dschungel. 

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Karikaturen

Was ist dran an den Behauptungen? Lesen Sie Testosteronmangel?

 

Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite.

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Manipulation von Ärzten


Ärzte sind eine wichtige Zielgruppe für die Pharmawerbung: Sie verordnen rezeptpflichtige Medikamente. Der Informationsgehalt von Werbung für Ärzte ist gering, denn wie jede Waschmittelwerbung hat sie nur eine Aufgabe: Das Produkt in einem möglichst guten Licht darzustellen. Wie manipulativ bei Ärzten geworben wird, untersucht die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen am Beispiel von Psychopharmaka. Die Folge: Es werden unnötig teure Medikamente verschrieben, die nicht besser helfen.

Beschönigende Darstellungen, starke Bilder, vereinfachte und manipulative Botschaften – diese Werbemethoden werden auch für das Schizophrenie-Medikament Risperdal® Consta genutzt.

Risperidon (Risperdal®) ist ein verschreibungspflichtiges Medikament gegen Schizophrenie. Es gehört zu den so genannten „atypischen Neuroleptika“. Studien zeigen, dass diese grundsätzlich keinen Vorteil gegenüber klassischen Wirkstoffen bringen.1,2 Was die Anzeige verschweigt: Das Mittel ist viel teurer. Die Tagestherapiekosten für Risperdal® Consta betragen mit 10 € etwa das Zehnfache im Vergleich zu lang bewährten Depotpräparaten.

Mit solchen Werbe-Analysen will Gute Pillen - Schlechte Pillen Patienten dafür sensibilisieren, dass auch Ärzte den Verlockungen der Werbung erliegen können und ein gesundes Maß an Skepsis angebracht ist.

Zum Originalartikel in Gute Pillen - Schlechte Pillen:
GPSP 02/2008, Seite 16

 

Ansprechpartner für die Presse:
Prof. Dr. Bruno Müller-Oerlinghausen, redaktion@gp-sp.de, www.gutepillen-schlechtepillen.de


Gute Pillen - Schlechte Pillen ist ein Gemeinschaftsprojekt von: arznei-telegramm, Arzneiverordnung in der Praxis, DER ARZNEIMITTELBRIEF und Pharma-Brief. Alle beteiligten Zeitschriften sind Mitglied der International Society of Drug Bulletins (ISDB).

Herausgeber: Gute Pillen, Schlechte Pillen - Gemeinnützige Gesellschaft für unabhängige Gesundheitsinformation mbH, Bergstr. 38A, 12169 Berlin, HRB 98731B Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, Geschäftsführer: Wolfgang Becker-Brüser, Jörg Schaaber, Prof. Dr. Walter Thimme

Bankverbindung: Gesellschaft für unabhängige Gesundheitsinformation gGmbH., Konto-Nr: 121 988 Sparkasse Bielefeld (BLZ 48050161)

 

Quellen
1 Lieberman, J.A. et al. N. Engl. J. Med. 2005; 353: 1209-23
2 arznei-telegramm 2005; 36: 98-100; DER ARZNEIMITTELBRIEF 2005; 39:85
3 HOSALLI, P., DAVIS, J.M. Depot risperidone for schizophrenia. Cochrane Database of Systematic
   Reviews, 2006, Issue 3, Stand Aug. 2003, arznei-telegramm 2004; 35: 44

Neuere Themen:

23.7.2008 Kaum Nutzen: Cremes gegen Lippenherpes
Lippenherpes ist lästig. Ausgerechnet im Urlaub kündigen sich oft die Bläschen mit Kribbeln und Spannungsgefühl an. Intensives Sonnenlicht fördert das „Aufblühen“ von Lippenherpes.

16.6.2008 Cholesterinsenker Ezetimib: Viel verschrieben, Nutzen unklar
Der Nutzen cholesterinsenkender Medikamente mit dem Wirkstoff Ezetimib (Ezetrol® u.a) ist zweifelhaft. Trotzdem wurden 2007 mit Ezetimib weltweit rund 5 Milliarden Dollar umgesetzt.

Ältere Themen:

21.4.2008 PROBIOTIKA: VIEL HUMBUG
„Aktiviert Abwehrkräfte“, „hilft die Verdauung natürlich zu regulieren“. Mit derartigen Werbesprüchen wird der angebliche Nutzen probiotischer Lebensmittel in den Köpfen verankert.

10.12.2007 Akute Bronchitis: Abwarten und Tee trinken
Antibiotika sind meist nutzlos Jetzt wird allerorten gehustet. Husten ist das typische Symptom einer akuten Bronchitis und kann das Wohlbefinden erheblich beeinträchtigen.

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Über GPSP

Gute Pillen - Schlechte Pillen entsteht OHNE EINFLUSS DER PHARMAINDUSTRIE und erscheint OHNE WERBUNG.

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