Aktuelle Ausgabe GPSPAbonnierenEinzelpersonen Wer wir sindUnabhängige Information zur Gesundheit: Information pur, ohne Werbung. Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharma-Dschungel. Karikaturen
Was ist dran an den Behauptungen? Lesen Sie Testosteronmangel?
Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite. |
Gefährliche AnwendungKeine „Anti-Aging“ Behandlung mit WachstumshormonDas Wachstumshormon sollte nicht zur „Anti-Aging“-Behandlung verwendet werden, empfiehlt die Zeitschrift „Gute Pillen - Schlechte Pillen“ in ihrer aktuellen Ausgabe. Experimente mit dem Hormon können Alterungsprozesse weder verzögern noch verhindern. Stattdessen werden beträchtliche Risiken in Kauf genommen. Die Langzeitverträglichkeit ist unklar. Behördlich zugelassen ist das verschreibungspflichtige Hormon als „Anti-Aging“-Mittel bis heute nicht. Dennoch werden inzwischen weltweit Wachstumshormon-Präparate im Wert von 1,5 Milliarden Dollar verkauft, ein Drittel davon wahrscheinlich für Personen, die gar keinen Mangel an diesem Hormon haben. Eine systematische Auswertung der wissenschaftlichen Untersuchungen rechtfertigt keine Verwendung als „Anti-Aging“-Mittel. Zwar verringerte sich unter Einfluss des Wachstumshormons bei Männern das Körperfett und die Muskelmasse nahm im gleichen Ausmaß zu. Das Körpergewicht blieb dabei nahezu unverändert. Die Cholesterinwerte waren etwas gesunken, andere Blutfettwerte und die Knochendichte blieben gleich. Solche Effekte lassen aber nicht darauf schließen, dass Alterungsprozesse aufgehalten werden. Andererseits litten die mit Wachstumshormon behandelten Personen unter deutlich mehr Nebenwirkungen als diejenigen, die nur ein Scheinmedikament erhalten hatten. Sehr häufig kam es zu Wassereinlagerungen im Gewebe, zu Schmerzen durch Einengung eines Nervs am Handgelenk (Karpaltunnelsyndrom) sowie zu Gelenkschmerzen. Männer müssen zudem damit rechnen, dass sich ihre Brüste vergrößern (Gynäkomastie). Bei „Anti-Aging“-Experimenten mit Wachstumshormon kommt auch Diabetes mellitus häufiger vor. Solche krank machenden Auswirkungen bei an sich gesunden Menschen sind schlimm und nicht zu akzeptieren. Zum Originalartikel in Gute Pillen - Schlechte Pillen:
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Ansprechpartner für die Presse: Dr. Christian Wagner, redaktion@gp-sp.de, www.gutepillen-schlechtepillen.de
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