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Unabhängige Information zur Gesundheit: Information pur, ohne Werbung. Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharma-Dschungel. 

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Karikaturen

Was ist dran an den Behauptungen? Lesen Sie Testosteronmangel?

 

Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite.

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Pressemitteilung, 4. April 2006

VORTEILE FÜR KUNSTINSULINE (INSULINANALOGA) NICHT BELEGT

Gegenwärtig brandet die Debatte um die Erstattungsfähigkeit von Kunstinsulinen hoch. Bestimmte Patientengruppen malen eine drastische Verschlechterung der Versorgung von Zuckerkranken an die Wand. Doch sind Kunstinsuline wirklich besser als die üblichen Humaninsuline?
Zur Zeit diskutiert der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), unter welchen Bedingungen kurzwirksame Kunstinsuline weiter auf Kosten der Krankenkassen bei Typ 2 Diabetes verschreiben werden dürfen. Kunstinsuline, auch Insulinanaloga genannt, sind erheblich teurer als Humaninsulin. Die Hersteller behaupten Vorteile für die neuen Stoffe. Doch an diesen Behauptungen ist nicht viel dran. Obwohl die Hersteller viel Zeit gehabt hätten, unterblieben vergleichende Langzeituntersuchungen zwischen Humaninsulinen und Kunstinsulinen. Deshalb gibt es derzeit keine überzeugenden Hinweise, dass die Kunstinsuline besser sind und die Lebenserwartung positiv beeinflussen oder die Rate von Komplikationen senken würden. Auch der von den Herstellern hervorgehobene angeblich kürzere Spritz-Essabstand (man könne Kunstinsuline direkt vor der Mahlzeit spritzen) relativiert sich angesichts der heutigen Praxis: Auch kurzwirksame Humaninsuline kann man kurz vor der Mahlzeit spritzen.
Gute Pillen - Schlechte Pillen meint nach Auswertung des vorhandenen Wissens, dass Patienten mit Typ 2 Diabetes, die eine Insulinbehandlung brauchen, mit Humaninsulin eine gut gesicherte Therapie erhalten. Kunstinsuline bringen keine erkennbaren Vorteile. Die Zeitschrift deckt auch die Interessenkonflikte des in den Protesten führenden Deutschen Diabetikerbunds auf: Er pflegt enge Verbindungen zur Pharmaindustrie.
 
Weitere Themen in Gute Pillen - Schlechte Pillen (u.a.):
- Zur Heuschnupfenzeit: Preisvergleich Mittel gegen Allergien
- Arzneimittel in der Schwangerschaft: Worauf muss Frau achten?
- Nahrungsergänzungsmittel: Kaum kontrolliert und überflüssig
- Schädliches Psychostimulans: Pemolin (Tradon®)
- Pille danach: Ohne Rezept?
 
Kontakt für Presseanfragen:
Wolfgang Becker-Brüser, redaktion@gp-sp.de
 
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Gute Pillen - Schlechte Pillen ist ein Gemeinschaftsprojekt von:
DER ARZNEIMITTELBRIEF, arznei-telegramm und Pharma-Brief
Alle beteiligten Zeitschriften sind Mitglied der International Society of Drug Bulletins (ISDB)

Neuere Themen:

14.2.2007 "Allergieimpfung" gegen Heuschnupfen?
Neu auf dem Markt sind Tabletten die gegen Gräserpollenallergie helfen sollen. Doch Betroffene sollten sich keine zu großen Hoffnungen machen.

29.09.2006 Neue Suchmaschine: Medikamente ohne Zuzahlung
Medikamente müssen nicht immer teuer sein. Für viele Generika muss keine Zuzahlung leisten geleistet werden.

30.6.2006 Migränemittel ohne Rezept – Vorteile nur auf den
Seit kurzem ist ein Migränemittel aus der Wirkstoffgruppe der Triptane ohne ärztliche Verordnung erhältlich.

Ältere Themen:

19.12.2005 GROSSE GESCHÄFTE MIT KLEINEN TEILCHEN
ROTE KARTE FÜR DEN DEUTSCHEN SPORTBUND

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