Aktuelle Ausgabe GPSPAbonnierenEinzelpersonen Wer wir sindUnabhängige Information zur Gesundheit: Information pur, ohne Werbung. Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharma-Dschungel. Karikaturen
Was ist dran an den Behauptungen? Lesen Sie Testosteronmangel?
Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite. |
Pressemitteilung 3.12.2010 Post bedient MännerträumeLug und Betrug bei PotenzmittelnViele der angeblich natürlichen Präparate, die Männern eine härtere Erektion und mehr Lust beim Sex versprechen, sind keinen Cent wert oder sogar gefährlich. Die gefährlichste Variante sind angeblich rein pflanzliche Produkte, die mit undeklarierten synthetischen Arzneistoffen vermischt sind. „Das ist eine verbrecherische Panscherei. Viele dieser Produkte enthalten sogar verschreibungspflichtige oder bei uns verbotene Substanzen“, warnt Wolfgang Becker-Brüser von der pharmaunabhängigen Gesundheitszeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen. Immer wieder stellen Kontrolleure von Postsendungen beim Zoll solche Panschereien bei Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln fest, die meist per Internet geordert werden. Gute Pillen - Schlechte Pillen recherchiert solche nachgewiesenen Betrügereien und macht sie regelmäßig in der Rubrik „Gepanschtes“ publik. Die Zeitschrift listet auf ihrer Webseite bereits 480 solcher Hockrisikoprodukte, mit der Dezemberausgabe kamen 32 Einträge dazu (http://gutepillen-schlechtepillen.de/pages/aktuelle-meldungen/gepanschtes.php). Darunter sind wieder drei Produkte, die als harmlose Nahrungsergänzungsmittel angeboten werden, aber in denen bei Kontrollen die verschreibungspflichtigen Erektionsförderer Sildenafil (Viagra®) oder eine chemische Variante des Wirkstoffs entdeckt wurden: Magic Power Coffee, Once More, Vigofit. Die harmlosere Variante der Schwindelei sind so genannte Potenzmittel von Anbietern wie Dr. von Hardenberg und Dr. Hittich, die viel versprechen, für die aber ordentliche Studien fehlen. Üblicherweise werden auch sie von jenseits der deutschen Grenze versandt – und entgehen so hiesigen Behörden und Gerichten. Angesichts der aufwendigen Werbebroschüren, die Männern um die Sechzig ungefragt ins Haus flattern, und teurer Werbekampagnen ist unzweifelhaft, dass mit Präparaten wie „Sex-On-Kapseln“ oder „Vital G Max“ ein Riesengeschäft gemacht wird. Das mag an den Werbebotschaften liegen, die von „Sexueller Raketentreibstoff“ sprechen oder empfehlen „Drehen Sie jetzt ihre Potenz-Uhr zurück auf jung und ausdauernd“ – und an der Hoffnung, die bekanntlich zuletzt stirbt. Für Gute Pillen – Schlechte Pillen sind die erwähnten Produkte nur die Spitze des Eisbergs, aber typisch: Inhaltsstoffe werden verschwiegen, einfach als „natürlich“ deklariert oder grotesk als „Dauerverstärker“ gelobt. Belege für behauptete Wirkungen fehlen, und es wird schon mal der Namensgeber einer Firma als führender Sexualforscher bezeichnet, ohne dass sich von ihm eine einzige veröffentlichte klinische Studie finden lässt. Gute Pillen – Schlechte Pillen befindet in seiner neuesten Ausgabe: „Man(n) wird bei Wundermitteln für die Potenz für dumm verkauft. (GPSP 6/2010, S. 11) Kontakt: redaktion@gp-sp.de www.gutepillen-schlechtepillen.de PDF-Download der Pressemitteilung Weitere Informationen:
Gute Pillen - Schlechte Pillen ist ein Gemeinschaftsprojekt von: arznei-telegramm, Arzneiverordnung in der Praxis, DER ARZNEIMITTELBRIEF und Pharma-Brief. Alle beteiligten Zeitschriften sind Mitglied der International Society of Drug Bulletins (ISDB). Herausgeber: Gute Pillen, Schlechte Pillen - Gemeinnützige Gesellschaft für unabhängige Gesundheitsinformation mbH, Bergstr. 38A, 12169 Berlin, HRB 98731B Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, Geschäftsführer: Wolfgang Becker-Brüser, Jörg Schaaber, Prof. Dr. Walter Thimme. Bankverbindung: Gesellschaft für unabhängige Gesundheitsinformation gGmbH., Konto-Nr: 121988 Sparkasse Bielefeld (BLZ 48050161)Neuere Themen:
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Über GPSPGute Pillen - Schlechte Pillen entsteht OHNE EINFLUSS DER PHARMAINDUSTRIE und erscheint OHNE WERBUNG. Mit SucheAbo-BereichZuzahlung sparenWenn Sie mit einem Rezept in die Apotheke gehen, müssen Sie in der Regel 5,- € bis 10,- € zuzahlen. Doch es gibt über 11.000 Arzneimittel, für die Sie nichts zuzahlen müssen. Unsere Suchmaschine hilft Ihnen bei der Suche nach zuzahlungsfreien Alternativen.
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