Aktuelle Ausgabe GPSPAbonnierenEinzelpersonen Wer wir sindUnabhängige Information zur Gesundheit: Information pur, ohne Werbung. Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharma-Dschungel. Karikaturen
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Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite. |
Pressemitteilung 27. Mai 2011 HautkrebsSonnencreme schützt - aber nicht genugSonnencreme hilft, sich vor langfristigen bösartigen Hautschäden durch UV-Strahlen zu schützen. Dass dies auch für den besonders gefährlichen schwarzen Hautkrebs (Melanom) gilt, bestätigt eine soeben veröffentlichte Langzeitstudie. Sie zeigt aber auch, dass Sonnenschutzmittel nicht ausreichen. Im sonnigen australischen Queensland hat die hellhäutige Bevölkerung das weltweit höchste Hautkrebsrisiko. Wer konsequent Sonnencreme benutzt, mindert das Risiko: Menschen, die jahrelang täglich Kopf und Arme mit einem Lichtschutzmittel (mindestens Faktor 15) eingecremt hatten, entwickelten nur halb so häufig Melanome wie Menschen, die dies nur ab und zu machten. Die Zeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen betont deshalb, dass Lichtschutzmittel keine hundertprozentige Sicherheit bieten und für die Gesunderhaltung der Haut nur ein Baustein sind. Wer speziell in der Mittagszeit direktes Sonnenlicht meidet, hat bereits viel gewonnen. Je kürzer der Schatten ist, desto kürzer sollte der Aufenthalt in der Sonne sein. Am besten ist es, in den Sommermonaten zwischen 11 Uhr und 15 Uhr sich im Schatten oder Innenräumen aufzuhalten. Auch lichtdichte Kleidung und ein breitkrempiger Sonnenhut oder eine Kappe mit Schirm und Nackenschutz halten viel Strahlung ab. Besonders wichtig ist dies für kleine Kinder, die etwa in der Mittagssonne nicht nackt am Strand spielen sollten. Sonnenlicht schädigt ihre dünne Haut noch eher als die von Erwachsenen. Unsere Haut hat ein langes „Gedächtnis". Je nach Hauttyp verursachen ultraviolette (UV) Strahlen früher oder später eine sichtbare Hautalterung – oder eben Schlimmeres. Mit knapp einer Viertelmillion neuer Hautkrebserkrankungen pro Jahr – darunter etwa 25.000 bösartige Melanome – wird in Deutschland gerechnet. Tendenz steigend. Betroffen sind vor allem Körperstellen, die besonders häufig dem Licht ausgesetzt sind: Nase, Ohren, Scheitelregion oder Glatze sowie Hände und Unterarme. Lichtschutzmittel sollten in Abhängigkeit vom Hauttyp genügend starke UV-Filter haben: je heller die Haut, desto höher der Faktor! Bei mäßig empfindlicher Haut sind Produkte mit Lichtschutzfaktoren (LSF) von 15 bis 20 in der Regel eine gute Wahl. Der Faktor gibt an, wie viel Mal länger man sich in der Sonne aufhalten kann als dies ohne UV-Filter möglich wäre, bevor ein Sonnenbrand entsteht. Sonnenschutzpräparate werden oft viel zu dünn und zu selten aufgetragen. Schwitzen, Kontakt mit Kleidung, Baden und anschließendes Abtrocknen mindern ihre Wirksamkeit. Auch wenn auf der Packung versprochen wird, dass ein Mittel wasserfest ist, sollte man sich nach dem Baden erneut eincremen oder einsprühen. Lichtschutzpräparate mehrfach am Tag aufzutragen, ist wichtig. Wer sie aber kurz hintereinander erneut aufträgt, kann nicht davon ausgehen, dass sich der Schutzeffekt addiert.
Ansprechpartner für die Presse: Redaktion Gute Pillen – Schlechte Pillen Neuere Themen:
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