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Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite. |
Pressemitteilung 26. November 2009 Verhütung: Oft nehmen Frauen nicht die sicherste Pille
Der Tod einer 21-jährigen Schweizerin, die mit der Pille Yaz® verhütete, hat die Diskussion über die Risiken der Antibabypille erneut entfacht. Zu Recht, denn es gibt wichtige Unterschiede in der Verträglichkeit der Präparate. In ihrer neuen Ausgabe vergleicht die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen die bekannten Risiken.
Die Antibabypille ist inzwischen fast 50 Jahre alt. Die am häufigsten verwendeten Produkte enthalten zwei Hormone, ein Östrogen und ein Gestagen. Schon lange ist bekannt, dass die Pille sehr selten lebensbedrohliche Thrombosen (Blutgerinnsel) und Verschlüsse von Blutgefäßen verursachen kann. Die Gefährdung ließ sich reduzieren, indem man die Menge der enthaltenen Hormone verringerte. Aber selbst die relativ niedrig dosierten Präparate bedeuten eine Gefährdung durch Venenthrombosen. Das Risiko ist etwa um vier- bis mehr als siebenmal so hoch wie bei Frauen, die keine Antibabypille einnehmen.
Das Risiko der Pillen hängt aber auch davon ab, welches Gestagen enthalten ist. Eine vergleichsweise geringe Gefährdung bedeuten Produkte mit dem Gestagen Levonorgestrel, ein höheres Risiko gibt es bei den Gestagenen Desogestrel, Cyproteronacetat, Drospirenon und Gestoden.
Deshalb sollten Frauen und ihre Ärzte solche Präparate bevorzugen, die am seltensten Venenthrombosen verursachen. Das sind Levonorgestrel-haltige Mittel mit geringen Östrogenmengen – also 20-30 Mikrogramm Ethinylestradiol.
Ansprechpartner für die Presse:
Wolfgang Becker-Brüser (redaktion@gp-sp.de) Neuere Themen:
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