Aktuelle Ausgabe GPSPAbonnierenEinzelpersonen Wer wir sindUnabhängige Information zur Gesundheit: Information pur, ohne Werbung. Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharma-Dschungel. Karikaturen
Was ist dran an den Behauptungen? Lesen Sie Testosteronmangel?
Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite. |
Unabhängige Informationen zur GesundheitDie Verbraucherzeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharmadschungel. Hier finden Sie Informationen pur. Alle zwei Monate erscheint eine neue Ausgabe von Gute Pillen - Schlechte Pillen. Hier auf der Webseite informieren wir über aktuelle Warnungen vor Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln und auch über gesundheitspolitische Entwicklungen im Pharmabereich. Aktuelle Meldung vom 26.1.2012 IGeL-MonitorNeues Internetportal bringt mehr Licht ins Dunkel
Der Markt mit Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL), die in Arztpraxen angeboten werden, boomt. Der Medizinische Dienst des Verbandes der Krankenkassen hat jetzt ein Internetportal freigeschaltet: www.igel-monitor.de bewertet 24 solcher selbst zu zahlenden Leistungen. Immerhin zahlten Patienten 2010 aus eigener Tasche 1,5 Milliarden Euro für diverse IGeL, berichtete Gute Pillen – Schlechte Pillen kürzlich. Und wir bemängelten, dass dies passiert, obwohl ein großer Teil nutzlos ist und es bislang keine systematische Bewertung aller IGeL-Angebote gibt. Wenn Sie wissen wollen, ob Akupunktur bei Migräne helfen könnte, ein MRT zur Früherkennung von Alzheimer-Demenz etwas bringt oder Therapien mit Bachblüten irgendeinen Sinn ergeben, dann mussten Sie bislang selbst recherchieren, etwa im Archiv von GPSP, oder bei der Unabhängigen Patienteninformation Deutschland nachfragen (www.unabhaengige-patientenberatung.de; kostenfreie Hotline 0800 - 0 11 77 22). Jetzt können Sie für bestimmte IGeL-Angebote auch das neue Portal nutzen. Es bietet für jede geprüfte IGeL ein leicht verständliches Fazit, außerdem eine kompakte sowie eine ausführliche Info und für jeden, der es genau wissen möchte, die wissenschaftliche Bewertung und ihre Datengrundlage. Das macht die Sache transparent und nachvollziehbar. Hinter dem Projekt, das nach und nach alle wesentlichen der rund 350 IGeL berücksichtigen will, steht der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen, der fachlich unabhängig ist von den Kassen, andererseits von ihnen finanziert wird. Dass die Bewertungen dadurch eine Schieflage erhalten könnten, meinen die Verantwortlichen nicht. Sie setzen auf Transparenz und das evidenzbasierte Bewertungsraster, das konsequent nur die nachgewiesene Wirksamkeit, nachgewiesen Nutzen und Schaden berücksichtigt. Daraus ergibt sich eine fünfstufige Bewertung, die von positiv über tendenziell positiv, unklar, tendenziell negativ bis zu negativ reicht. Die Nutzen-Schaden-Bilanz fällt bei 11 der 24 IGeL eindeutig negativ aus, richtig positiv ist erwartungsgemäß keine, zwei schneiden immerhin tendenziell positiv ab. Ob ein tendenziell positives oder positives Fazit dazu führt, dass Bewertungen des IGeL-Monitors von Arztpraxen als Gütesiegel für angebotene Leistungen ge- oder auch missbraucht werden, bleibt abzuwarten. Das neue Portal bringt auf jeden Fall Licht ins Dunkel der IGeL-Angebote, schon weil jeder nachlesen kann, wie groß die Preisspanne für ein und dasselbe Angebot ist, weil (natürlich) nachzulesen ist, welche Leistung die gesetzlichen Krankenkassen – statt der IGeL – vorsehen, und weil es über ein Kontaktformular möglich ist, über eigene Erfahrungen und Missstände zu berichten. Gute Pillen – Schlechte Pillen hat mehrfach darauf hingewiesen, dass Sie für IGeL-Angeboten Anspruch auf einen Vertrag und eine Rechnung haben. Außerdem sollten Sie unbedingt diese Fragen in der Arztpraxis stellen, wenn Ihnen eine IGeL angeboten wird (GPSP 4/2006):
Quelle |
Über GPSPGute Pillen - Schlechte Pillen entsteht OHNE EINFLUSS DER PHARMAINDUSTRIE und erscheint OHNE WERBUNG. Mit SucheAbo-BereichZuzahlung sparenWenn Sie mit einem Rezept in die Apotheke gehen, müssen Sie in der Regel 5,- € bis 10,- € zuzahlen. Doch es gibt über 11.000 Arzneimittel, für die Sie nichts zuzahlen müssen. Unsere Suchmaschine hilft Ihnen bei der Suche nach zuzahlungsfreien Alternativen.
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