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Wer wir sind

Unabhängige Information zur Gesundheit: Information pur, ohne Werbung. Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharma-Dschungel. 

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Karikaturen

Was ist dran an den Behauptungen? Lesen Sie Testosteronmangel?

 

Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite.

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Unabhängige Informationen zur Gesundheit

Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharmadschungel. Hier finden Sie Informationen pur.

Alle zwei Monate erscheint eine neue  Ausgabe von Gute Pillen - Schlechte Pillen. Hier auf der Webseite informieren wir über aktuelle Warnungen vor Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln und auch über gesundheitspolitische Entwicklungen im Pharmabereich.


Aktuelle Meldung vom 24.9.2010 

Diabetesmittel Rosiglitazon (Avandia® u.a.) abgestürzt

Gute Pillen – Schlechte Pillen hat mehrfach gewarnt

Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen hatte bereits vor zwei Jahren gewarnt: „Auf Rosiglitazon (Avandia®) sollte aber besser verzichtet werden, denn die Risiken sind größer als der Nutzen.“ (GPSP 6/2008, S. 14) In einem längst überfälligen Schritt hat die europäische Arzneibehörde EMA nun die Marktrücknahme des Diabetesmittel Rosiglitazon (Avandia® u.a.) empfohlen. Und das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat daraufhin den Vertriebsstopp zum 1. November angeordnet. Patienten haben damit Zeit zu einer Umstellung und sollten dafür unbedingt ihren Arzt aufsuchen. Auf keinen Fall einfach das Medikament absetzen!

Im Sommer diesen Jahres mahnte GPSP erneut: „Eigentlich steht schon lange fest, dass das 1999 zugelassene Diabetesmedikament Rosiglitazon (Avandia®) das Risiko für Herzinfarkte erhöhen kann – das Gegenteil von dem, was die Behandlung von Zuckerkranken bewirken soll.“ (GPSP 4/2010, S. 3) Und in seiner druckfrischen Ausgabe titelt GPSP: „Diabetesmittel im freien Fall.“ Nun ist der Absturz eingetreten! 

Mehr zu den Hintergründen erfahren Sie in dem aktuellen Heft: Warum tun sich die Behörden trotz wissenschaftlicher Erkenntnisse so schwer im Sinne des Verbraucherschutzes zu handeln? Warum hat die US-Gesundheitsbehörde FDA zeitgleich nur verschärfte Anwendungseinschränkungen verfügt?

Angesichts der aktuellen Entwicklung bleibt zu klären, warum das deutsche Gesundheitsministerium noch im August mit vorgeschobenen juristischen Argumenten verhindert hat, dass das riskante Mittel nicht mehr von der Krankenkasse bezahlt werden muss.

Wer GPSP liest, erfährt früher von vermeidbaren Risiken – und kann sich, besser informiert, für eine möglichst optimale Behandlung im Krankheitsfall entscheiden.

Für Rückfragen:
Wolfgang Becker-Brüser (Arzt und Apotheker)
Redaktion@GP-SP.de

Neuere Themen:

29.10.2010 Melanotan: Auch das BfArM warnt
Die Gesundheitszeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen warnte ihre Leser und Leserinnen bereits im September (GPSP 5/2010, S.7) vor Bräune durch Melanotan.

14.10.2010 Melanotan:
Der Sommer ist vorbei, und die Bräune soll konserviert werden. Denn Bräune gilt als attraktiv. Hierzu werden Hautbräuner nicht nur äußerlich aufgetragen, sondern geschluckt oder sogar gespritzt – ein gefährliches Unterfangen.

Ältere Themen:

21.9.2010 Gefährliche Potenzmittel aus dem Internet
Das schweizerische Arzneimittelinstitut swissmedic warnt vor gefährlichen Potenzmitteln aus dem Internet.

7.9.2010 Bachblüten: Nicht besser als Plazebo
In Gute Pillen – Schlechte Pillen (Heft 3/2010, S. 16) hatten wir Kaugummis mit Bachblüten unter die Lupe genommen. Diese werden für „Energie“ und „Selbstvertrauen“ oder einfach „im Notfall“ angeboten.

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Über GPSP

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