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Unabhängige Information zur Gesundheit: Information pur, ohne Werbung. Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharma-Dschungel. 

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Karikaturen

Was ist dran an den Behauptungen? Lesen Sie Testosteronmangel?

 

Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite.

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Wechselwirkungen mit pflanzlichen Medikamenten

Wer regelmäßig rezeptpflichtige Medikamente einnimmt und zusätzlich in der Apotheke oder Drogerie pflanzliche Produkte kauft, sollte einige Tipps beachten. Denn viele pflanzliche Mittel können die Wirkung anderer Medikamente beeinflussen.
Arzneimittel sollen heilen, Beschwerden lindern und Folgeschäden von Erkrankungen verhindern. Solche erwünschten Wirkungen werden aber oft durch unerwünschte Wirkungen getrübt. Nebenwirkungen treten besonders häufig auf oder werden stärker, wenn man verschiedene Wirkstoffe  einnimmt.
 
Bekannt sind solche Wechselwirkungen für viele Medikamente, auch für solche, die ohne Rezept erhältlich sind. Auch pflanzliche Arzneimittel sind keineswegs immer harmlos. Die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen gibt in ihrer neuesten Ausgabe einige Beispiele:
 
Johanniskraut wird oft bei Depressionen eingenommen. Aber Vorsicht: Wie kein anderer Pflanzenextrakt kann Johanniskraut die Wirkung anderer Arzneimittel abschwächen, beispielsweise die Wirkung von Lipidsenkern, Mitteln gegen Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen und AIDS.
 
Ginkgo (Tebonin® u.a.) und Knoblauch-Präparate können die Blutungsneigung verstärken und damit das Risiko gefährlicher Blutungen erhöhen.
Weitere pflanzliche Mittel, die die Wirkung von Medikamenten beeinflussen können, sind Flohsamen, Ginseng, Guarbohne, Teufelskralle und der in Lakritze enthaltene Süßholzsaft.
 
Die Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen empfiehlt, sich von seinem Arzt oder seiner Ärztin einen aktuellen Medikamentenplan ausdrucken zu lassen, in dem alle (!) Arzneimittel eingetragen sind. Das macht es leichter, in der  Apotheke zu fragen, ob sich zusätzlich , ohne Rezept gekaufte Präparate mit den verordneten Medikamenten vertragen.
 
Zum Originalartikel in Gute Pillen - Schlechte Pillen:
http://gutepillen-schlechtepillen.de/pages/archiv/jahrgang-2010/nr.-3-maijuni-2010/vorsicht-wechselwirkungen.php

 

Gute Pillen - Schlechte Pillen ist ein Gemeinschaftsprojekt von: DER ARZNEIMITTELBRIEF, arznei-telegramm, Arzneiverordnung in der Praxis und Pharma-Brief. Alle beteiligten Zeitschriften sind Mitglied der International Society of Drug Bulletins (ISDB).
Herausgeber: Gute Pillen, Schlechte Pillen - Gemeinnützige Gesellschaft für unabhängige Gesundheitsinformation mbH, Bergstr. 38A, 12169 Berlin, HRB 98731B Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, Geschäftsführer: Wolfgang Becker-Brüser, Jörg Schaaber, Prof. Dr. Walter Thimme. Steuernr. 27/603/52625

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