Aktuelle Ausgabe GPSPAbonnierenEinzelpersonen Wer wir sindUnabhängige Information zur Gesundheit: Information pur, ohne Werbung. Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharma-Dschungel. Karikaturen
Was ist dran an den Behauptungen? Lesen Sie Testosteronmangel?
Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite. |
Nachtmilchkristalle: Dinge, die die Welt nicht brauchtIm Markt der Gesundheitsprodukte gibt es viele attraktiv beworbene Angebote, die die Welt nicht braucht. So auch „Nachtmilchkristalle“, die vor allem das Produkt einer guten Vermarktungsstrategie sind. Das gibt es tatsächlich: Milch, die nur nachts gemolken wird. Das daraus hergestellte Milchpulver lassen sich die Anbieter von „Nachtmilchkristallen“ vergolden. Ein Beutel mit 9 Gramm Pulver kostet etwa 1,55€. Sein Gehalt an Melatonin soll zu erholsamen Schlaf führen. Die „einzelverpackten Nachtportionen ... mit Milchkristallen“ enthalten „etwa einhundert Mal mehr Melatonin als herkömmliche Milch“, so die Hersteller. Die Phantasie der Anbieter kennt keine Grenzen, meint die Zeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen. Das Magazin nimmt in seiner Rubrik „Aufgespießt“ regelmäßig unnötige Gesundheitsprodukte aus Werbung und Internet unter die Lupe. Das Urteil zu Nachtmilch: Die Menge des angeblich schlaffördernden Hormons ist verschwindend gering. Die vom Hersteller vorgelegten Studien haben kaum Aussagekraft. Außerdem: Es gibt ein verschreibungspflichtiges Schlafmittel, das ebenfalls Melatonin enthält, und zwar 2 mg Melatonin pro Tablette. Um die gleiche Menge in Form von „Nachtmilchkristallen“ einzunehmen, müsste man zwei Millionen Portionen schlucken. Allerdings wirken selbst die Melatonin-Schlaftabletten unzureichend, so die unabhängige Gesundheitszeitschrift. Nachtmilchkristalle sind nichts als teure Plazebos. Wie wäre es mit einem Glas normaler Milch als preiswertes Plazebo?
Zum Originalartikel in Gute Pillen – Schlechte Pillen:
Gute Pillen - Schlechte Pillen ist ein Gemeinschaftsprojekt von: arznei-telegramm, Arzneiverordnung in der Praxis, DER ARZNEIMITTELBRIEF und Pharma-Brief. Alle beteiligten Zeitschriften sind Mitglied der International Society of Drug Bulletins (ISDB). Herausgeber: Gute Pillen, Schlechte Pillen - Gemeinnützige Gesellschaft für unabhängige Gesundheitsinformation mbH, Bergstr. 38A, 12169 Berlin, HRB 98731B Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, Geschäftsführer: Wolfgang Becker-Brüser, Jörg Schaaber, Prof. Dr. Walter Thimme. Bankverbindung: Gesellschaft für unabhängige Gesundheitsinformation gGmbH., Konto-Nr: 121988 Sparkasse Bielefeld (BLZ 48050161) Neuere Themen:
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Über GPSPGute Pillen - Schlechte Pillen entsteht OHNE EINFLUSS DER PHARMAINDUSTRIE und erscheint OHNE WERBUNG. Mit SucheAbo-BereichZuzahlung sparenWenn Sie mit einem Rezept in die Apotheke gehen, müssen Sie in der Regel 5,- € bis 10,- € zuzahlen. Doch es gibt über 11.000 Arzneimittel, für die Sie nichts zuzahlen müssen. Unsere Suchmaschine hilft Ihnen bei der Suche nach zuzahlungsfreien Alternativen.
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