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Pressemitteilung 18. April 2011

Gicht

Kein Grund zu verzweifeln – und kein Grund, auf Schoko-Osterhasen zu verzichten

Vielen Menschen mit einer Veranlagung für Gicht hilft bereits eine Ernährungsumstellung. Sie müssen Alkohol, vor allem Bier, meiden und den Purinen aus eiweißreicher Nahrung aus dem Wege gehen. Die unabhängige Gesundheitszeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe (2/2011) nicht nur, welche Arzneimittel bei Gicht helfen, sondern gibt auch Ernährungstipps. Die gute Botschaft zu Ostern: Schokoosterhasen und Schokoeier sind in Maßen genossen keine Gefahr. Der Puringehalt von Schokolade ist gering!

Erste Anzeichen von Gicht sind oft quälende Schmerzen im Grundgelenk der großen Zehe. Ohne Behandlung können solche Gelenkentzündungen Schwellungen verursachen (Gichtknoten) und betroffene Gelenke allmählich zerstören. Früher galt Gicht als Krankheit der Reichen und des Adels. Heute weiß man, dass Alkohol und „Völlerei“ wichtige Auslöser sind.

Der Grund: Wer zu viel Harnsäure im Blut hat, bei dem kann sie an den Gelenken auskristallisieren und Gichtbeschwerden verursachen. Harnsäure entsteht als Stoffwechselprodukt aus Purinen, die in bestimmten Eiweißen reichlich vorkommen.

Wem es nicht hilft, purinreiche Kost zu meiden, kann akute Schmerzattacken durch Gicht mit überwiegend verschreibungspflichtigen Entzündungshemmern wie Diclofenac und Naproxen mindern. Außerdem lässt sich Gicht mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln behandeln, die den Spiegel an Harnsäure im Körper senken, indem sie deren Produktion hemmen oder deren Ausscheidung erhöhen. Vor einer längerfristigen Einnahme solcher Medikamente, müssen Patienten wissen, dass oft zu Beginn der Behandlung Gichtanfälle zunehmen.

Mehr dazu steht im Originalartikel von Gute Pillen - Schlechte Pillen: Gicht. Kein Grund zur Verzweiflung



Redaktion Gute Pillen – Schlechte Pillen
August-Bebel-Str. 62
D-33602 Bielefeld
redaktion@gp-sp.de
www.gutepillen-schlechtepillen.de

 

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