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Wer wir sind

Unabhängige Information zur Gesundheit: Information pur, ohne Werbung. Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharma-Dschungel. 

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Karikaturen

Was ist dran an den Behauptungen? Lesen Sie Testosteronmangel?

 

Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite.

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Cholesterinsenker Ezetimib:
Viel verschrieben, Nutzen unklar

Der Nutzen cholesterinsenkender Medikamente mit dem Wirkstoff Ezetimib (Ezetrol® u.a) ist zweifelhaft. Trotzdem wurden 2007 mit Ezetimib weltweit rund 5 Milliarden Dollar umgesetzt. Es besteht der dringende Verdacht, dass die Hersteller bewusst Studiendaten unter Verschluss gehalten haben, die für die Produkte ungünstig sind. Darauf weist die unabhängige Verbraucherzeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen hin.

Auch in Deutschland ist Ezetimib ein Verkaufsschlager. Das cholesterinsenkende Arzneimittel Inegy® nimmt mit 135 Millionen Euro den Rang 12 der umsatzstärksten Arzneimittel ein. Es enthält zwei blutfettsenkende Wirkstoffe: das neuere Ezetimib und das bewährte Simvastatin. Argument des Herstellers: Ezetimib senkt den Cholesterinwert stärker als Simvastatin allein. Heute – sechs Jahre nach der Markteinführung – ist aber keineswegs sicher, ob die Zugabe von Ezetimib wirklich etwas bringt. Der gigantische Umsatz von Inegy® und Ezetrol® ist vor allem Folge enormer Werbemaßnahmen.

Solange der tatsächliche Nutzen von Ezetimib nicht gesichert ist, sollte der überteuerte Lipidsenker nicht verordnet und eingenommen werden. Die Krankenkassen und damit letztlich alle Versicherten könnten eine Menge Geld sparen.

Zum Originalartikel in Gute Pillen - Schlechte Pillen:
GPSP 03/2008, Seite 3
 

Ansprechpartner für die Presse:

Wolfgang Becker-Brüser, gpsp@bukopharma.de, www.gutepillen-schlechtepillen.de

Gute Pillen - Schlechte Pillen ist ein Gemeinschaftsprojekt von: arznei-telegramm, Arzneiverordnung in der Praxis, DER ARZNEIMITTELBRIEF und Pharma-Brief. Alle beteiligten Zeitschriften sind Mitglied der International Society of Drug Bulletins (ISDB).

Herausgeber: Gute Pillen, Schlechte Pillen - Gemeinnützige Gesellschaft für unabhängige Gesundheitsinformation mbH, Bergstr. 38A, 12169 Berlin, HRB 98731B Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, Geschäftsführer: Wolfgang Becker-Brüser, Jörg Schaaber, Prof. Dr. Walter Thimme

Bankverbindung: Gesellschaft für unabhängige Gesundheitsinformation gGmbH., Konto-Nr: 121 988 Sparkasse Bielefeld (BLZ 48050161)

Neuere Themen:

25.8.2008 Zweifelhafte Abnehmpillen: Hoodia-Produkte oft ohne Wirkstoff
Diätpillen mit Extrakten der südafrikanischen Hoodia-Pflanze werden im Internet angeboten. Bei der Überprüfung einiger Produkte ließ sich überhaupt kein Hoodia nachweisen, so Dr. Christian Wagner von der Zeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen.

23.7.2008 Kaum Nutzen: Cremes gegen Lippenherpes
Lippenherpes ist lästig. Ausgerechnet im Urlaub kündigen sich oft die Bläschen mit Kribbeln und Spannungsgefühl an. Intensives Sonnenlicht fördert das „Aufblühen“ von Lippenherpes.

Ältere Themen:

26.5.2008 Manipulation von Ärzten
Ärzte sind eine wichtige Zielgruppe für die Pharmawerbung: Sie verordnen rezeptpflichtige Medikamente.

21.4.2008 PROBIOTIKA: VIEL HUMBUG
„Aktiviert Abwehrkräfte“, „hilft die Verdauung natürlich zu regulieren“. Mit derartigen Werbesprüchen wird der angebliche Nutzen probiotischer Lebensmittel in den Köpfen verankert.

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Über GPSP

Gute Pillen - Schlechte Pillen entsteht OHNE EINFLUSS DER PHARMAINDUSTRIE und erscheint OHNE WERBUNG.

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