Aktuelle MeldungenTipps & ThemenWerbung - Aufgepasst!KarikaturenZuzahlung sparenDownloadPresseDie MacherImpressumKontakt

Aktuelle Ausgabe GPSP

Abonnieren

Einzelpersonen
Elektronisches Abo
Praxis - Set
Apotheken
Firmen, Institutionen usw.
Als Geschenk  

oder rufen Sie uns an:
Westkreuz-Verlag Tel. (030) 745 20 47

Gepanschtes

Klicken Sie auf das Bild um zu dem Artikel zu gelangen

Wer wir sind

Unabhängige Information zur Gesundheit: Information pur, ohne Werbung. Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharma-Dschungel. 

mehr ►

Karikaturen

Was ist dran an den Behauptungen? Lesen Sie Testosteronmangel?

 

Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite.

mehr ►

Unabhängige Informationen zur Gesundheit

Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharmadschungel. Hier finden Sie Informationen pur.

Alle zwei Monate erscheint eine neue  Ausgabe von Gute Pillen - Schlechte Pillen. Hier auf der Webseite informieren wir über aktuelle Warnungen vor Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln und auch über gesundheitspolitische Entwicklungen im Pharmabereich.


Aktuelle Meldung vom 2.2.2011

Schmerzmittel Paracetamol
Empfohlene Dosierungen einhalten

Paracetamol (Ben-u-ron, verschiedene Generika) ist eines der meist verwendeten rezeptfreien Schmerzmittel. Es eignet sich gut für Erwachsene und Kinder, für diese auch zur Fiebersenkung. Die jeweils empfohlene Dosierung darf jedoch keinesfalls überschritten werden. Sonst droht ein lebensbedrohlicher Leberschaden.

Seit knapp zwei Jahren sind Packungen mit mehr als 10 g Paracetamol (also z.B. mehr als 20 Tabletten zu 0,5 g) verschreibungspflichtig. Einer der wesentlichen Gründe: Bereits gering überhöhte Dosierungen können die Leber schädigen. Solche Vergiftungen sind nicht nur hierzulande relativ häufig, warnt die Zeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen.

Aus den USA kommen Berichte, dass Arzneimittel mit Paracetamol die häufigsten Auslöser von akutem Leberversagen sind. Jede zweite schwere Leberschädigung durch Paracetamol soll auf versehentlicher Überdosierung beruhen. Solange Paracetamol „nach Vorschrift“ eingenommen wird, ist es jedoch ein sicheres und wirksames Schmerzmittel. Das betont jetzt auch die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA. Die wichtigsten Verhaltensregeln:

Normalgewichtige Erwachsene dürfen keinesfalls mehr als insgesamt 4.000 mg (4 g) über den Tag verteilt nehmen. Für Kinder liegt die Tageshöchstdosis altersabhängig viel niedriger, beachten Sie unbedingt den Beipackzettel. In die Tageshöchstdosis müssen alle verwendeten Paracetamol-haltigen Präparate einberechnet werden, auch Kombinationspräparate wie Erkältungs- oder Grippemittel. Achtung: Meist ist aus den Namen von Kombinationspräparaten wie Grippostad® oder Wick Medinait® nicht ersichtlich, dass diese Para­cetamol enthalten. Angaben zu den Wirkstoffen finden Sie auf der Packung und in der Packungsbeilage. Wir erachten solche Kombinationspräparate gegen Erkältungsbeschwerden als nicht sinnvoll und riskant GPSP 6/2008, S. 10 Wer Leberprobleme hat, soll kein Paracetamol einnehmen. Paracetamol nicht mit alkoholischen Getränken schlucken.

Die FDA hat zur Sicherheit der Verbraucher im ersten Schritt die Wirkstoffmenge in verschreibungspflichtigen Kombinationspräparaten mit Paracetamol auf höchstens 325 mg (0,325 g) pro Tablette begrenzt. Über rezeptfreie Präparate will sie später entscheiden.

Weitere Informationen zu Schmerzmitteln: GPSP 1/2008, S. 3 ; GPSP 1/2008, S. 6

 

Quelle
1 FDA Drug Safety Communication Acetaminophen, 13. Jan. 2011 (http://www.fda.gov/Drugs/DrugSafety/ucm239821.htm); FDA: New Steps Aimed at Cutting Risks from Acetaminophen, FDA Consumer Health Information, Januar 2011 (http://www.fda.gov/ForConsumers/ConsumerUpdates/ucm239747.htm)

Neuere Themen:

29.3.2011 Jodtabletten nach Reaktorkatastrophe?
Soll man sich hierzulande vorsorglich Jodtabletten besorgen? Dies ist eine häufig gestellte Frage angesichts des Austritts von Radioaktivität aus den Atomreaktoren in Fukushima. Die Antwort lautet eindeutig nein. Hier die Gründe.

18.2.2011 Modafinil (Vigil®)
Modafinil, besser bekannt als Vigil®, kann stimulierend wirken und hat sich als Muntermacher für Prüfung und Party einen zweifelhaften Namen gemacht.

Ältere Themen:

3.12.2010 Post bedient Männerträume
Viele der angeblich natürlichen Präparate, die Männern eine härtere Erektion und mehr Lust beim Sex versprechen, sind keinen Cent wert oder sogar gefährlich.

29.10.2010 Melanotan: Auch das BfArM warnt
Die Gesundheitszeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen warnte ihre Leser und Leserinnen bereits im September (GPSP 5/2010, S.7) vor Bräune durch Melanotan.

Back


Über GPSP

Gute Pillen - Schlechte Pillen entsteht OHNE EINFLUSS DER PHARMAINDUSTRIE und erscheint OHNE WERBUNG.

Mit Nur für Abonnenten! gekennzeichnete Artikel sind nur für Abonnenten zugänglich, denn unsere Leserinnen und Leser finanzieren die Zeitschrift. Für Nicht-Abonnenten sind alle Artikel frei zugänglich, die älter als zwei Jahre sind, und außerdem bestimmte Rubriken wie "Gepanschtes" und "Werbung-Aufgepasst!

 

Abo-Bereich

 Kunden-Nr.
 Passwort

Hilfe, wie funktioniert die Anmeldung?

Kontakt

Zuzahlung sparen

Wenn Sie mit einem Rezept in die Apotheke gehen, müssen Sie in der Regel 5,- € bis 10,- € zuzahlen. Doch es gibt über 11.000 Arzneimittel, für die Sie nichts zuzahlen müssen. Unsere Suchmaschine hilft Ihnen bei der Suche nach zuzahlungsfreien Alternativen. 

mehr ►