Aktuelle Ausgabe GPSPAbonnierenEinzelpersonen Wer wir sindUnabhängige Information zur Gesundheit: Information pur, ohne Werbung. Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharma-Dschungel. Karikaturen
Was ist dran an den Behauptungen? Lesen Sie Testosteronmangel?
Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite. |
SchlagworteSchwangerschaft und Arzneimittel – passt das zusammen? Frauen wollen ein gesundes Kind bekommen und verhindern, dass das Ungeborene geschädigt wird. Wie aber sollen sich Schwangere verhalten, wenn sie krank werden? Was sollen sie tun, wenn sie wegen einer chronischen Erkrankung auf Medikamente angewiesen sind?
Manchmal steigt in der Schwangerschaft der Blutdruck an, was viele Ursachen haben kann. Ein leicht erhöhter Blutdruck ist für die werdende Mutter kein großes Risiko. Für Eltern ist es oft schwierig herauszufinden, was für ihre Kinder gut ist und was wirklich die Gesundheit gefährdet. Das wär’s doch: Egal ob grazil gebaut oder weiblich rund, wenn frau in der Schwangerschaft nur genügend Fisch isst und regelmäßig Fischölkapseln einwirft, dann hat das Töchterchen später einmal Traummaße – so wie die Heidi Klum eben, oder die unvergessene Claudia Schiffer. Fisch schmeckt vielen gut - und ihn zu essen ist gesund. Zum Beispiel wegen seines Gehalts an Vitaminen, Jod und langkettigen ungesättigten Fettsäuren. Es gibt aber auch Probleme, etwa die hohe Belastung bestimmter Meeresfische mit giftigem Methylquecksilber. Wenn der Verband der Frauenärzte jetzt Schwangere in Angst versetzt, ist das aber unangebracht. Angehenden Eltern werden neuerdings vor allem via Internet Geräte angeboten, mit denen sie die Herzschläge des Ungeborenen angeblich kontrollieren können. Dies soll ihnen mehr Sicherheit zwischen den Kontrollen beim Arzt bringen. Die Nationale Stillkommission setzt sich dafür ein, dass in Deutschland Frauen ihre Babys möglichst lange stillen. Tips zur Auswahl rezeptfreier Präparate. Die deutschen Apotheken führen mehr als 250 rezeptfreie Schmerzmittel. Dieses anscheinend vielfältige Angebot täuscht jedoch darüber hinweg, dass es nur wenige schmerzdämpfende Wirkstoffe zur Selbstmedikation gibt. Häufig genutzt und bewährt sind vor allem Acetylsalicylsäure (ASS), Ibuprofen und Paracetamol sowie Naproxen. Ibuprofen und Naproxen sind in höheren Dosierungen zur Behandlung rheumatischer Schmerzen verschreibungspflichtig. Aufgeplustert wird das Schmerzmittelangebot vor allem durch Generika („Kopien“, siehe GPSP 5/2006, S. 10) und Kombinationspräparate, die mehrere Bestandteile enthalten.
Schätzungsweise 4 bis 6 von 100 schwangeren Frauen erkranken an einem Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes). Das heißt, während der Schwangerschaft gerät ihr Stoffwechsel aus der Balance und es entwickelt sich eine Zuckerkrankheit. Die Fernreise ist seit Monaten gebucht – und nun plötzlich schwanger! Oder eine verlockende Last-Minute-Reise bietet für längere Zeit die letzte Gelegenheit für einen Urlaub zu zweit – und nicht zu dritt. Spricht etwas gegen eine Reise mit Baby im Bauch? Viele Reisen sind gut möglich. Eine neue „Pille danach“, Was bringt Ulipristal (Ellaone®), Vor etwa 10 Jahren ist mit Levogynon® die erste „Pille danach“ auf den Markt gekommen, die ausschließlich das Gestagen Levonorgestrel enthält. Sie soll nach ungeschütztem Sex eine Schwangerschaft verhindern. Jetzt gibt es wieder eine neue Variante der „Pille danach“. Hat sie Vor- oder Nachteile? Ungewollte Schwangerschaften können durch die „Pille danach“ verhindert werden. Die Risiken der Anwendung sind gering. Seit langem setzen sich Organisationen wie pro familia dafür ein, dass das Präparat ohne Rezept erhältlich ist. Warum? Mit viel Publicity wurde vor fünf Jahren das neue Verhütungsmittel Implanon® auf den Markt gebracht. Der Wirkstoff wird in einem Plastikstäbchen unter die Haut implantiert. Doch das Mittel birgt für die Anwenderinnen unvertretbare Risiken. Seit zwei Jahren ist Evra® auf dem Markt, das erste Pflaster zur Empfängnisverhütung. Doch die „Neuerung“ bedeutet einen Rückschritt.
Ungefähr drei von vier Frauen ist zu Beginn der Schwangerschaft oft übel, jede zweite Schwangere muss sich hin und wieder übergeben. Ein schwacher Trost mag sein, dass die Beschwerden meist im 4. oder 5. Monat von selbst zurückgehen. Eine Volltextsuche nach Schwangerschaft wird Ihnen weitere Fundstellen anbieten.
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Über GPSPGute Pillen - Schlechte Pillen entsteht OHNE EINFLUSS DER PHARMAINDUSTRIE und erscheint OHNE WERBUNG. Mit SucheAbo-BereichZuzahlung sparenWenn Sie mit einem Rezept in die Apotheke gehen, müssen Sie in der Regel 5,- € bis 10,- € zuzahlen. Doch es gibt über 11.000 Arzneimittel, für die Sie nichts zuzahlen müssen. Unsere Suchmaschine hilft Ihnen bei der Suche nach zuzahlungsfreien Alternativen.
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