Aktuelle Ausgabe GPSPAbonnierenEinzelpersonen Wer wir sindUnabhängige Information zur Gesundheit: Information pur, ohne Werbung. Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharma-Dschungel. Karikaturen
Was ist dran an den Behauptungen? Lesen Sie Testosteronmangel?
Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite. |
SchlagworteSpätestens seit 2002 ist erwiesen, dass eine Hormonbehandlung in den Wechseljahren das Risiko von Schlaganfall, Herzinfarkt, Thrombosen und Brustkrebs erhöht (GPSP 5/2007). In vielen Köpfen steckt die Vermutung, man könne durch eine spezielle Ernährung etwas gegen den Brustkrebs tun – folglich nicht daran erkranken. Früher oder später steht fast jeder oder jede einmal vor der Frage, ob sie an einer Untersuchung teilnehmen wollen, deren Ziel es ist, einen bösartigen Tumor frühzeitig zu erkennen und zu behandeln – oder seine Entstehung sogar zu verhindern. Die Wechseljahre können unangenehme Begleiterscheinungen haben. Seit einigen Jahrzehnten werden Frauen zur Linderung der Beschwerden Hormone verschrieben. Seit einigen Jahren weiß man aber, dass diese Therapie mehr Schaden anrichten kann als sie nützt. Das hat sich leider weder unter den Frauenärztinnen und -ärzten, noch unter den Frauen selbst genügend herumgesprochen.
Hormonpräparate gegen Beschwerden in den Wechseljahren erhöhen das Risiko, an Brustkrebs sowie an Herzinfarkt und Schlaganfall zu erkranken. Zu diesem Ergebnis kam 2002 eine Studie mit mehr als 16.000 Frauen. Aus diesem Grund haben zwei Drittel der Frauen in den USA Hormone abgesetzt. Möglicherweise eine gute Entscheidung: 2003 gab es gegenüber dem Vorjahr schon 7% weniger Brustkrebs-Neuerkrankungen. Was Patienten bei der Einführung von Direktwerbung für rezeptpflichtige Arzneimittel erwartet, zeigt diese Anzeige aus Neuseeland zur Therapie nach Brustkrebsoperationen. Die Werbung behauptet: „Arimidex kann die Wahrscheinlichkeit, wieder an Brustkrebs zu erkranken, um 41% reduzieren.“ Nach einer Brustkrebsoperation wurde mir Tamoxifen AL 20 verordnet. Welche Erfahrungen haben Sie mit Nebenwirkungen? In vielen europäischen Staaten sind in den vergangenen 20 Jahren weniger Frauen an Brustkrebs gestorben als zuvor. Das liegt aber offenbar nicht an der Einführung von Screening- Programmen mittels Mammographie. Kürzlich wurde eine Studie veröffentlicht, die herausfinden wollte, wie nützlich die Brustkrebsfrüherkennung mittels Mammografie ist. Sollen gesunde Frauen Krebsmedikamente nehmen? Eine Volltextsuche nach Brustkrebs wird Ihnen weitere Fundstellen anbieten.
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