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Gepanschtes

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Wer wir sind

Unabhängige Information zur Gesundheit: Information pur, ohne Werbung. Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharma-Dschungel. 

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Karikaturen

Was ist dran an den Behauptungen? Lesen Sie Testosteronmangel?

 

Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite.

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Schlagworte

Krankenkassen haben es so an sich, ihre Versicherten hin und wieder über dies und das zu informieren. Wer Muße hat, blättert die bunten Infos durch und stößt dann auf Sätze wie diese: „Arzneimittel sind einer der großen Kostentreiber im Gesundheitswesen.“
In der Medizin gibt es meist verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Nicht nur eine. Dies kann die Wahl zwischen mehreren Medikamenten betreffen, die Entscheidung für oder gegen eine Impfung, eine Früherkennungsmaßnahme oder eine Operation.
Seit Jahren will die Europäische Union auch für rezeptpflichtige Arzneimittel Werbung bei Laien erlauben – also nicht, wie bisher, nur bei Fachleuten wie Ärzten und Ärztinnen.
Leserbriefe, Das Buch Entgiften statt vergiften
Arzneimittel im Straßenverkehr Fahrtüchtigkeit richtig einschätzen Jedes sechste Medikament kann die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Vor allem Psychopharmaka wie Antidepressiva oder Schlafmittel tragen zu Unfällen bei. Aber auch Schmerz- und Hustenmittel können im Straßenverkehr gefährlich sein. Wer zusätzlich Alkohol trinkt, muss mit erheblich eingeschränkter Reaktionsfähigkeit rechnen.
Des Ministers starke Worte Was in der Gesundheitsdebatte schief läuft Gesundheitsminister Dr. Philipp Rösler will der Pharmaindustrie ans Leder, so sagt er jedenfalls. Doch würden seine Vorschläge tatsächlich Verbesserungen für Patienten bringen - oder nützen sie eher der Industrie?
„Lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie …“ Wenn das so einfach wäre. All zu oft strotzen die Beipackzettel von Medikamenten von medizinischen Fachbegriffen und die lange Liste der unerwünschten Wirkungen, den so genannten Nebenwirkungen, kann verunsichern.
Der Arzt als Werbeträger, Noch dürfen Arzneimittelfirmen nicht in aller Öffentlichkeit für ein Medikament werben, das verschreibungspflichtig ist. Dabei wollen sie doch eigentlich nur für gute Information sorgen – sagen sie jedenfalls. Das probieren sie zumindest seit eh und je auf medizinischen Fachkongressen, unterstützt von Kugelschreibern, Notizblöcken, Naschwaren oder Leinentaschen, auf denen die Konzerne sich und ihre Präparate bekannt machen. Genau dieser Usus brachte einen Arzt kürzlich in die Bredouille.
Wir schwitzen, wenn es heiß ist oder wenn wir uns körperlich anstrengen. Das ist normal und bewahrt unseren Körper durch Verdunstungskälte davor, zu überhitzen.
Schuppenflechte (Psoriasis) ist eine unangenehme Hauterkrankung und ihre Behandlung nicht immer erfolgreich. Das trifft auch auf neue Medikamente zu, die teuren, oft schlecht verträglichen Biologika.
Gerade ältere Menschen, die mehrere Medikamente am Tag einnehmen müssen, sind manchmal überfordert. Fehler – auch durch Pflegepersonal – geschehen nicht nur beim Halbieren von Tabletten (siehe Seite 6), sondern auch durch Vergessen oder Verwechseln.
Viele Leser und Leserinnen, die bei GPSP anfragen, ob ein Medikament etwas taugt, fügen Informationen aus unterschiedlichsten Quellen an.
„Arzneimittel zu fälschen ist für Kriminelle lukrativer als der Drogenhandel“, schreibt die Apotheker Zeitung. „So kostet ein Kilogramm Viagra®-Plagiat rund 90.000 Euro auf dem Schwarzmarkt, in der Herstellung kostet es nur 40 Euro. ... Ein Kilo Heroin hat dagegen Kosten von rund 1.300 Euro und kann für 30.000 bis 50.000 Euro weiterverkauft werden“. Wen wundert es da, dass billig zu kopierendes Viagra® weltweit die Nummer eins unter den gefälschten Arzneimitteln ist?
Die Nachahmerpräparate (Generika) von nicht mehr patentgeschütz­ten Arzneien sind meistens preisgünstiger, aber gleich gut wie die bekannten „Marken“.
Ratiopharm – wer kennt den Namen nicht? Kaum ein anderer Hersteller hat sich in so kurzer Zeit mit großem Werbeaufwand auf den Medikamentenmarkt gedrängt. Ratiopharm ist ein typischer Hersteller von Generika. Davon gibt es viele: Hexal, Stada und ct gehören ebenfalls zu den Marktführern. Doch was sind Generika genau? Und kann man sie bedenkenlos nehmen?
Generika sind meist deutlich preiswerter als so genannte Erstpräparate. Bedenken, dass ihre Qualität schlechter ist, sind unbegründet. Das zeigen Untersuchungen unabhängiger Labore.
Viele Erkrankungen beeinträchtigen den Geruchs- und den Geschmackssinn mehr oder weniger stark. Dass auch Arzneimittel den Geruchssinn stören können, müssen beispielsweise Menschen erfahren, die zu oft Nasentropfen verwenden.
Das Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (GPSP 2/2010, S. 5) wurde vom Bundestag verabschiedet. Es stößt bei Fachleuten und Patienten auf Kritik.
Die Haut ist gerötet, schmerzt und schält sich – ein typischer Sonnenbrand. Dabei glaubt man, doch alles richtig gemacht zu haben: nicht zu lange gesonnt und ein Lichtschutzmittel aufgetragen. Manchmal sind Arzneimittel die Ursache der bösen Überraschung!
In Deutschland wurden im letzten Jahr rund 30 Milliarden Euro allein für jene Arzneimittel ausgegeben, die gesetzliche Krankenkassen erstatten.
Wenn das Gehör nicht mehr hundertprozentig funktioniert und Sie im Gespräch häufiger nachfragen müssen, fühlen Sie sich sicher unwohl. Andere schlecht zu verstehen, belastet das ungezwungene Miteinander und auch die Psyche. Aber es gibt technische und strategische Hilfen, damit Sie besser zurecht kommen, wenn Ihr Hörvermögen nachlässt.
Es ist kein Geheimnis, dass große Mengen von Arzneimitteln in die Umwelt und von dort auch ins Trinkwasser gelangen.
In weiten Teilen der Welt bekommen Menschen nicht die Arzneimittel, die sie brauchen. Das betrifft keineswegs nur AIDS-Kranke, deren Medikamente durch Patentschutz extrem teuer sind, sondern gilt für viele Erkrankungen. Woran liegt es? Und wie lässt sich das ändern?
Im Internet boomt das Geschäft mit Präparaten, die bei männlichen Potenzproblemen helfen sollen. Die angeblich harmlosen, als „rein pflanzlich“ angebotenen Pillen enthalten aber oft undeklariert verschreibungspflichtige Stoffe. Das gefährdet die Anwender.
Vorsicht! Gepanschtes aus dem Internet
Vorsicht! Gepanschtes aus dem Internet, Riskantes für Bodybuilder Das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic geht davon aus, dass „der illegale Arzneimittelhandel die globalen Dimensionen des organisierten Verbrechens erreicht hat“. Bei Arzneimittelbestellungen auf unkontrollierten Webseiten besteht ein hohes Risiko, gefälschte, qualitativ schlechte und gefährliche Produkte zu erhalten.
Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA warnte im Dezember 2010 erneut vor dem Gebrauch gepanschter Nahrungsergänzungsmittel und will gegen solche illegalen und gefährlichen Angebote systematischer vorgehen.
In Deutschland werden Zimtkapseln als Mittel gegen Zucker (Diabetes) angepriesen. Die Behörden halten den Verkauf von solchen Nahrungsergänzungsmitteln für illegal.
Bei Arzneimittelbestellungen per Internet ist Vorsicht angebracht. Oftmals enthalten die Mittel nicht einmal das was versprochen wird – oder ganz etwas Anderes! Besondere Gefahren bestehen bei Arzneimittel-ähnlich aufgemachten Nahrungsergänzungsmitteln. Regelmäßig warnen wir davor, dass angeblich pflanzliche Mittel mit chemischen appetithemmenden oder erektionsfördernden Substanzen „gepanscht“ sind (siehe auch GPSP 6/2007 S.15).
2 x Powerful Slimming, 3 Days Fit, 7 Days Diet, 21 Double Slim, Best-life Fat Burning Kapseln BioEmagrecin, Body Creator, Body Shaping, Body Slimming, Cosmo Slim, Eight Factor Diet, Extrim Plus 24 Hour Reburn, Fasting Diet, Imelda Fat Reducer, JM Fat Reducer, Meili, Meizitang, Miaozi MeiMiaoQianZiJiaoNang, Natural Model, Perfect Slim Up, Powerful Slim, Reduce Weight, Sana Plus, Slim 3 in 1 Extra Slim (Waist) Formula, Slim 3 in 1 M18 Royal Diet, Slim Burn, Slim Express 4 in 1, Slim Fast, Sliminate, Slimming Formula, Slim Waistline, Slim Up, Super Fat Burner, Super Slimming, Trim 2 Plus, Waist Strength Formula, Zhen de Shou
Vorsicht! Gepanschtes aus dem Internet Nahrungsergänzungsmittel und Arzneimittel im Internet zu kaufen, wird immer populärer. Vielen erscheint das Angebot dort besonders günstig, und manche nutzen das Internet, um ohne Rezept verschreibungs­pflichtige Medikamente zu bestellen, beispielsweise Anabolika zum Muskel­aufbau oder erektionsfördernde Mittel. Das ist illegal und gefährlich. Aber auch vermeintlich „natürliche“ Arzneimittel, die via Internet vermarktet werden, bergen Risiken: Manche Anbieter versetzen sie mit verschreibungspflichtigen oder nicht zugelassenen Wirkstoffen.
Warnungen vor arzneiähnlich aufgemachten Produkten, die angeblich rein pflanzlich sind, aber in Wirklichkeit starke synthetische Wirkstoffe enthalten, kommen meist aus der Schweiz, aus Großbritannien, den USA oder Kanada.
Wer im Internet Nahrungsergänzungsmittel kauft, wird leicht nach Strich und Faden betrogen.
Zum dritten Mal warnen wir vor so genannten Nahrungsergänzungsmitteln aus dem Internet, die als pflanzliche Präparate beworben werden, aber mit verschreibungspflichtigen chemischen Stoffen gepanscht sind (siehe auch GPSP 2/2007, Seite 12). Eden Herbal
Xian Zhi Wei II, Aspire 36, Aspire Lite, Blue Steel, China Vigour, Herb Vigour, Hero, Libidus, Natural Vigour, Power 1 Walnut, Tian Li, Vpxl Nr. 1 for Men
Das angeblich pflanzliche Schlankheitsmittel Lida DaiDaihua kann verschiedenste chemische Zusätze enthalten. Wir warnen vor den unkalkulierbaren Risiken für die Anwender. Immer häufiger werden bei Nahrungsergänzungsmitteln aus dem Internet lebensgefährliche Panschereien aufgedeckt.
Wer Nahrungsergänzungsmittel als natürliche Alternativen zu Arzneimitteln anpreist und gleichzeitig gepanschte Produkte anbietet, also Produkte, denen stark wirksame chemische Wirkstoffe beigemischt sind, betrügt nicht nur die Anwender, sondern gefährdet auch deren Gesundheit.
Die Zöllner am Frankfurter Flughafen, dem Drehkreuz für den Postversand, haben im vergangen Jahr 15.600 Lieferungen aus dem Ausland mit dubiosen oder bedenklichen Arzneimitteln aus dem Frachtverkehr gezogen.
Diese Produkte enthalten verbotene und verheimlichte Beimischungen von verschreibungspflichtigen erektionsfördernden Mitteln, die chemische Varianten von Sildenafil (Viagra®) bzw. Tadalafil (Cialis®) sind.
Fast in jeder Ausgabe warnt GPSP vor den Gefahren Arzneimittel-ähnlich aufgemachter Nahrungsergänzungsmittel, die über das Internet bestellt werden können.
Vorsicht! Gepanschtes aus dem Internet
Die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) für Deutschland1 warnt vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, die Sportlern angeboten werden, um ihren erhöhten Energie- und Nährstoffbedarf zu decken.
Von erschreckenden Analyseergebnissen bei Schlankmachern spricht das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic.
Regelmäßig warnen wir vor so genannten Nahrungsergänzungsmitteln aus dem Internet. Besonders häufig sind die angeblich pflanzlichen Mittel mit chemischen appetit­hemmenden oder erektionsfördern­den Substanzen „verunreinigt“.
Back on Track? Testosteron
Skrupellose Firmen bieten „natürliche“ Nahrungsergänzungsmittel an, die stark wirkende chemische Stoffe enthalten. Wir nennen Gefälschtes beim Namen: 999 Fitness Essence, BioEmagrecim, Slimbionic, Xsvelten, Herbal Xenicol, Air Ikan Haruan, Arthro Ace, Cao Gen Bai Lin Wan, Delima Raja Urat, Neovidan, Stamin-Rx, XP Tongkat Ali Supreme
Schweizer Behörden warnen vor einer drastischen Zunahme bei Importen von Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsmitteln, die gefährliche Substanzen enthalten, die nicht auf der Packung deklariert sind.
Seit Jahren berichtet GPSP über gefälschte und gepanschte Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel.
Wer Nahrungsergänzungsmittel über das Internet kauft, geht ein hohes Gesundheitsrisiko ein. Sie können bedenkliche Inhaltsstoffe enthalten, die nicht deklariert sind. Das tatsächliche Ausmaß solcher betrügerischen Angebote ist nicht überschaubar.
Vorsicht! Gepanschtes aus dem Internet, GPSP 2007,06
Vorsicht! Gepanschtes aus dem Internet
Wir nennen Gefälschtes beim Namen, Botanical Weight Loss, LiPro2, One Weight Loss Pill, Reduce Weihgt*, Slim Demand, Slim House: Green algae fat-melting agent, Dr. Health Series SB Factor, Dr. Health Series GQ Factor, Dynasty Worldwide Jinglida So Young Formula, Herbal Disiac, Jin Yuan Pai Xue Guan Qing Dao Fu Jiao Nang, Kam Yuen Brand Wan Ying Yang Gan Wan, Kam Yuen Brand Xue Guan Qing Dao Fu, LibieXtreme, Libimax X, Libipower Plus, Powermania (Liquid und Kapseln), STEAM, Syntrax Fyre, Y-4ever, Bao Ling, Texiao Fengshi Gutong Ling
Pillen, Kapseln, Tees und andere Mittel, die im Internet als „natürlich“ oder „rein pflanzlich“ beworben werden, enthalten häufig chemische Bestandteile, die nicht auf der Packung genannt sind.
Die Aktion wurde unter anderem von Interpol koordiniert. Für Deutschland teilt das Bundeskriminalamt (BKA) mit, dass man rund 100 relevante deutschsprachige Internetseiten identifi ziert hat, die mutmaßlich illegale Arzneimittel offerieren.
Es ist gut, dass Zeitungen heutzutage viel über Arzneimittelstudien berichten. Schlecht ist, dass Journalisten oft wesentliche und aufschlussreiche Angaben unter den Tisch fallen lassen. Diese Schwachstelle in der Berichterstattung haben US-amerikanische Ärzte gefunden, als sie Artikel zu Arzneimitteln auswerteten.
Falsche Versprechungen besser erkennen Vitamine gegen Schwerhörigkeit? Weiter essen wie bisher und dennoch abnehmen? Manchmal klingt Werbung zu gut, um wahr zu sein. Schenken Sie Werbebotschaften keinen Glauben, seien Sie skeptisch. Auf zehn Punkte sollten Sie besonders achten.
Es bedarf nur einer netten Geschichte, die sich um eine exotische Pflanze rankt, und schon hat man ein neues Wundermittel, das sich prima vermarkten lässt. Diesem Schema folgen auch die Anbieter der fleischigen Pflanze Hoodia: Südafrikanische Buschmänner (San) sollen bei der Jagd dank ihrer appetithemmenden Wirkung auf Nahrung verzichten können.
Nachgefragt: Krebstherapie, Warum neue Medikamente so viel kosten – und doch häufig so wenig helfen
„Medikalisierung“ meint den Versuch, unvermeidliche Belastungen im alltäglichen Leben zu Krankheiten zu erklären und dagegen Arzneimittel anzupreisen. Der Anbieter der rezeptfreien Lasea® Kapseln will mit seinem Produkt, das Lavendelöl enthält, vor „Unruhezuständen bei ängstlicher Verstimmung“ bewahren.
Für viele Arzneimittelstudien werden wirkstofffreie Placebos benötigt, um festzustellen wie gut ein Medikament tatsächlich wirkt und welche unerwünschten Wirkungen es im Vergleich zu einer Scheinbehandlung auslöst.
Preiswerte Medikamente blockiert! Markenhersteller behindern Generikafirmen Pharmafirmen nutzen die komplizierten Regelungen des Patentrechts, um Generikafirmen zu behindern. Deshalb dauert es oft länger, bis nach Ablauf der Patente preiswerte Nachfolgeprodukte (Generika) in den Handel kommen. Für Patienten und Krankenkassen entstehen dadurch unnötige Kosten. Das ergibt eine Untersuchung der EU-Kommission, im Zuge derer auch die Zentralen von Arzneimittelfirmen durchsucht wurden.
Binnen fünf Jahren – von 2006 bis 2010 – haben Arzneimittelfirmen in den USA insgesamt 14,8 Milliarden US$ Strafe zahlen müssen, weil sie über Arzneimittel und ihre Wirkungen falsch informiert oder bei den staatlichen Fürsorgeeinrichtungen falsche Angaben zu den Kosten gemacht haben.
Seit Anfang 2011 werden neue Arzneimittel in Deutschland auf ihren Nutzen für die Patienten geprüft.
Es gibt inzwischen eine ganze Reihe von Arzneimitteln, für die Sie in der Apotheke nichts mehr zuzahlen müssen. Die Suchmaschine von GPSP hilft Ihnen dabei.
Generika sind meist deutlich preiswerter als so genannte Erstpräparate. Bedenken, dass ihre Qualität schlechter ist, sind unbegründet. Das zeigen Untersuchungen unabhängiger Labore.
„Keine Wirkung ohne Nebenwirkung“ besagt ein bekannter Grundsatz. Das ist wenig tröstlich.
Glosse Putin macht`s möglich In einigen Monaten können sich russische Ärztinnen und Ärzte womöglich über einen ganz neuen Dienst der Pharmaindustrie freuen: Bei Bedarf fährt ein Taxi vor und sorgt für den gewünschten Ortswechsel von A nach B.
Im September wurde in Berlin der neue Arzneiverordnungs-Report 2010 vorgestellt, der einen Überblick über die Verordnungen deutscher Kassenärzte gibt.
Wer Arzneimittel benötigt, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, muss bei Reisen ins Ausland bestimmte Vorschriften einhalten.
Wer mehrere Medikamente einnimmt, muss häufiger mit unerwünschten Effekten rechnen. Es gibt allerdings einige Arzneimittel, bei denen Ihre Ärzte und Sie selbst ganz besonders vorsichtig sein müssen:
Wer regelmäßig Arzneimittel braucht und eine Fernreise plant, sollte wissen, was zu beachten ist. Zum Beispiel kann es schwierig sein, das gewohnte Arzneimittel an den Urlaubsort mitzunehmen. Eine Zeitverschiebung erschwert es, die Medikamente wie gewohnt korrekt einzunehmen. Wir geben Ihnen praktische Tipps.
Der Weg vom Raucher zum Nichtraucher kann mühsam sein. Wer aufhören möchte, sucht deshalb oft Unterstützung – auch durch Medikamente. In den letzten Wochen taucht in der Öffentlichkeit verstärkt Werbung für eine „neue Therapie zur Rauchentwöhnung“ auf. Damit will der Pharmakonzern Pfizer offenbar Bedenken gegen sein verschreibungspflichtiges Medikament Vareniclin (Champix®) überspielen.
Padma 28 gegen Gedächtnisstörungen?, Pharmawerbung
In Deutschland ist die Werbung für rezeptpflichtige Arzneimittel bei Verbrauchern verboten. Aus gutem Grund: Arzneimittel sind verschreibungspflichtig, sofern ihre Anwendung ärztlichen Sachverstand erfordert, z.B. weil sie erhebliche Risiken haben. Die Europäische Kommission will es der Pharmaindustrie jetzt ermöglichen, Verbraucher direkt anzusprechen (GPSP 3/2007). Was können Verbraucher erwarten?
Mit enormem Aufwand hat der Hersteller von Natalizumab (Tysabri®) sein Präparat gegen Multiple Sklerose als „Quantensprung in der MS-Therapie“ bei Ärzten beworben.
Ob Pharmafirmen über Nutzen und Risiken von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln selbst informieren – man sollte besser sagen für diese werben – dürfen, ist seit Jahren strittig (GPSP 4/2008 S. 13).
Ein Drittel der Bevölkerung Deutschlands ist älter als 65 Jahre. Dieses Drittel erhält etwa zwei Drittel aller verordneten Medikamente.
Neue Medikamente sind bessere Medikamente, das will uns zumindest die Werbung glaubhaft machen. Viele „Innovationen“ entpuppen sich beim genauen Hinsehen aber als „Schein-Innovationen“ und müssen viel zu teuer bezahlt werden.
Schwangerschaft und Arzneimittel ­– passt das zusammen? Frauen wollen ein gesundes Kind bekommen und verhindern, dass das Ungeborene geschädigt wird. Wie aber sollen sich Schwangere verhalten, wenn sie krank werden? Was sollen sie tun, wenn sie wegen einer chronischen Erkrankung auf Medikamente angewiesen sind?
Wenn das Gedächtnis deutlich nachlässt und die Orientierung im Alltag immer schwieriger wird, können dies Vorboten einer Alzheimer-Demenz sein. Im Verlauf der Erkrankung geht zunächst das Kurz- und dann zunehmend auch das Langzeitgedächtnis verloren. Als weitere typische Anzeichen einer beginnenden Alzheimer-Erkrankung gelten Aufmerksamkeitsstörungen, Nachlassen des räumlichen Vorstellungsvermögens und der Urteilsfähigkeit.
Viele Menschen müssen Tabletten halbieren oder vierteln, um die Dosierung anzupassen oder Geld zu sparen. Aber welche Tabletten dürfen überhaupt geteilt werden? Und ist dies sinnvoll oder vielleicht sogar ­riskant?
Tabletten zu teilen ist schwierig, das Ergebnis oft Glückssache. Tablettenteiler sollen helfen. Endlich wurden sie systematisch verglichen.1 Eines zumindest ist unbestritten: Tablettenteiler erleichtern es, die Tabletten zu halbieren, weil sie den erforderlichen Kraftaufwand reduzieren.
Heilmittel der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Die asiatische Heilkunst gilt als sanft und unbedenklich. Alarmierend ist daher, dass viele Produkte der TCM mit Schwermetallen belastet sind. Einigen Fertigpräparaten aus China werden zudem stark wirksame chemische Arzneistoffe heimlich zugesetzt, Stoffe also, die Anhänger der TCM wahrscheinlich gerade meiden wollen.
Eine Neuregelung zum Verkauf der sogenannten traditionellen Heilmittel soll für mehr Klarheit im europäischen Markt sorgen.Eine Neuregelung zum Verkauf der sogenannten traditionellen Heilmittel soll für mehr Klarheit im europäischen Markt sorgen.
Im Prinzip sollen Ethikkommissionen dafür sorgen, dass Studienteilnehmer nicht zu große Risiken eingehen. Die neuen Ethik-Richtlinien, die 2005 in Indien auf den Weg gebracht wurden, sind allerdings noch nicht bindend, sodass es strenge und auch lasche Ethikkomitees gibt, die über die Zulässigkeit von klinischen Studien zu befi nden haben.
Manche Arzneimittel wirken bei Männern und Frauen unterschiedlich. Das betrifft sowohl die erwünschten als auch die unerwünschten Wirkungen. Da dieser Aspekt bisher nur unzureichend untersucht ist, gibt es kaum Empfehlungen für die alltäglich Praxis.
Wir lesen: „medpex, die reichweitenstärkste Versandapotheke Deutschlands, und der große Textildiscounter NKD haben eine langfristige Vertriebs- und Marketingaktion gestartet.“ Darüber sind wir ein wenig erstaunt.
Modafinil (Vigil®) kann stimulierend wirken und hat sich als Muntermacher für Prüfung und Party einen zweifelhaften Namen gemacht.
Nachgefragt: Krebstherapie, Warum neue Medikamente so viel kosten – und doch häufig so wenig helfen
Oft soll man Medikamente „nüchtern“ einnehmen. Auch vor einer Operation muss man nüchtern sein und vor Untersuchungen manchmal nüchtern in der Arztpraxis erscheinen.
Nehmen Sie regelmäßig rezeptpflichtige Medikamente ein? Und kommt es vor, dass Sie sich zusätzlich ohne Rezept Präparate in der Apotheke besorgen? Einige Tipps könnten dann für Sie wichtig werden.
Das ist ein Sommerkrimi der besonderen Art. Ohne Tote, aber mit Schwerkranken, an denen sich pharmazeutische Konzerne bereichern.
Vor über 15 Jahren fiel kanadischen Forschern auf, dass in Tests ein Medikament gegen hohen Blutdruck viel stärker wirkte, wenn es mit Grapefruitsaft geschluckt wurde. Damals ging es um die Frage, welchen Einfluss Alkohol auf ein bestimmtes Bluthochdruckmittel hat. Die Versuchspersonen nahmen das Präparat mit purem Grapefruitsaft ein oder mit einem Grapefruit-Alkohol-Mix. Der Einfluss des Saftes wurde also eher zufällig entdeckt.
Viele Bürger entsorgen nicht verbrauchte Medikamente ins Klo. Eine Umfrage ergab, dass vor allem flüssige Arzneimittel häufig in die Toilette geschüttet werden. Wir empfehlen eine Entsorgung über die Apotheke.
Die bekannte Sachbuchreihe „Was ist was“ für Kinder und Jugendliche ist käuflich – offenbar nicht nur für die Leser. Der Band „Wie entsteht ein Medikament“ ist im Buchhandel zwar nicht erhältlich, dafür aber kostenlos zu bestellen beim Verband forschender Arzneimittelhersteller (vfa).
Es ist kein Geheimnis, dass Mediziner von dem Nutzen eines Medikaments und seinen Schadwirkungen oft ein verzerrtes Bild erhalten, wenn sie Berichte über Studien in Fachzeitschriften lesen.
Nachgefragt, Der Eindruck täuscht Warum Arzneimittel überschätzt werden, Ob ein Medikament auf den Markt kommen darf, entscheiden Arzneimittelbehörden, nachdem sie die Studiendaten der Hersteller gesichtet haben. Ausschlaggebend für Zulassungsbehörden wie das deutsche BfArM oder die europäische EMA sind die klinischen Studien mit Patienten. Es wird das Verhältnis von Wirksamkeit und Schaden einer Therapie abgewogen. Über den tatsächlichen Nutzen eines neuen Wirkstoffs für Kranke sagt die Zulassung allerdings wenig aus.
„Wie verhält es sich mit dem Hausmittel Heilerde gegen Durchfall? Wie wirkt Heilerde, und ist die Wirkung nur ein Plazeboeffekt?“ (M.Z.)
Die Praxisgebühr betrifft seit dem 1. Januar 2004 jeden, der einen Arzt aufsucht und nicht privat versichert ist. Aber kaum jemand weiß genau, unter welchen Umständen man zur Zuzahlung verpflichtet ist und in welchen Situationen diese entfällt.
Es gibt inzwischen eine ganze Reihe von Arzneimitteln, für die Sie in der Apotheke nichts mehr zuzahlen müssen. Die Suchmaschine von GPSP hilft Ihnen dabei.
Eine Volltextsuche nach Arzneimittel wird Ihnen weitere Fundstellen anbieten.

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