Aktuelle MeldungenTipps & ThemenWerbung - Aufgepasst!KarikaturenZuzahlung sparenDownloadPresseDie MacherImpressumKontaktDatenschutz

Aktuelle Ausgabe GPSP

Abonnieren

Einzelpersonen
Elektronisches Abo
Praxis - Set
Apotheken
Firmen, Institutionen usw.
Als Geschenk  

oder rufen Sie uns an:
Westkreuz-Verlag Tel. (030) 745 20 47

Gepanschtes

Klicken Sie auf das Bild um zu dem Artikel zu gelangen

Wer wir sind

Unabhängige Information zur Gesundheit: Information pur, ohne Werbung. Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharma-Dschungel. 

mehr ►

Karikaturen

Energy-Drink plus Alkohol

Die Lehre des Dr. Pandalis

Urheimische Medizin oder unheimliche Theorie?

 

Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite.

mehr ►

Unsere Informationen gefallen Ihnen?
Wenn Sie Gute Pillen - Schlechte Pillen mit einer Spende unterstützen, hilft uns das, unabhängig und werbefrei zu sein.
spenden

GP
SP ist gemeinnützig. Spenden sind steuerlich absetzbar.

Gute Pillen - Schlechte Pillen: 2011/02, S. 8

Kurz und knapp:

Schwanger

Was tun bei erhötem Blutdruck?

Manchmal steigt in der Schwangerschaft der Blutdruck an, was viele Ursachen haben kann. Ein leicht erhöhter Blutdruck ist für die werdende Mutter kein großes Risiko. Werte über 150-155 mm Hg systolisch und 100 mm Hg diastolisch sind aber bedenklich und sollten mit Medikamenten behandelt werden.1 Das vermindert meist auch die Entwicklung eines schweren Bluthochdrucks (über 160/110 mm Hg), der für Mutter und Kind gefährlich ist und ein Grund für eine Krankenhauseinweisung sein sollte. Wird der Blutdruck zu stark gesenkt, mindert das die Durchblutung der Plazenta und kann für das Ungeborene ein ernstes Risiko bedeuten. Im Fall einer Behandlung kommen allerdings gerade die neueren Präparate für schwangere Frauen nicht in Frage,2 weil ACE-Hemmer, Angiotensin-II-Rezeptorblocker und Aliskiren Fehlbildungen begünstigen können. Als sicher gelten hingegen Alpha-Methyldopa und Betablocker wie Metoprolol. Dieser Bewertung liegt eine großen Studie3 zugrunde.

 

Quellen
1    Der Arzneimittelbrief (2011) 45, S. 6
2    Auch nicht für stillende Mütter, denn die neueren Präparate sind hierfür nicht genügend geprüft.
3    Visintin C et al. (2010) Management of hypertensive disorders during pregnancy. BMJ; 341, S. c2207
4     Kretzer JP (2010) Pressemitteilung der Universität Heidelberg (Orthopädie) 22.12.2010
5    Alldred DP et al. (2011) The influence of formulation and medicine delivery system. BMJ Qual Saf; doi: 10.1136/bmjqs.2010.046318
6    DGE (2011) Vitamin D-Mangel in Deutschland oft überbewertet Pressemitteilung 8.2.2011
7    arznei-telegramm (2010) 41, S. 127-129
8    Rosen CJ (2011) N Eng J Med; 364, S. 248-254
9    Bingel U et al. (2011) Sci Transl Med, 3, S. 70ra14
10  Die Pharma-Kampagne gibt eine unserer Mutterzeitschriften, den Pharma-Brief, heraus.

Hier finden Sie weitere Artikel zu verwandten Themen:

Über GPSP

Gute Pillen - Schlechte Pillen entsteht OHNE EINFLUSS DER PHARMAINDUSTRIE und erscheint OHNE WERBUNG.

Mit Nur für Abonnenten! gekennzeichnete Artikel sind nur für Abonnenten zugänglich, denn unsere Leserinnen und Leser finanzieren die Zeitschrift. Für Nicht-Abonnenten sind alle Artikel frei zugänglich, die älter als zwei Jahre sind, und außerdem bestimmte Rubriken wie "Gepanschtes" und "Werbung-Aufgepasst!

 

Kontakt

Zuzahlung sparen

Wenn Sie mit einem Rezept in die Apotheke gehen, müssen Sie in der Regel 5,- € bis 10,- € zuzahlen. Doch es gibt über 11.000 Arzneimittel, für die Sie nichts zuzahlen müssen. Unsere Suchmaschine hilft Ihnen bei der Suche nach zuzahlungsfreien Alternativen. 

mehr ►