Unabhängige Information zur Gesundheit: Information pur, ohne Werbung. Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharma-Dschungel.
mehr ►
|
|  Acetylsalicylsäure soll das Krebsrisiko verringern. Diese Botschaft kursierte in den vergangenen Wochen in den Medien.  Wer mehrere Medikamente einnimmt, muss häufiger mit unerwünschten Effekten rechnen. Es gibt allerdings einige Arzneimittel, bei denen Ihre Ärzte und Sie selbst ganz besonders vorsichtig sein müssen:  Seit geraumer Zeit wird die Aroniabeere als natürliche Alleskönnerin gerühmt. Ihre Inhaltsstoffe sollen vor Krebs und Demenz schützen, sogar das Altern sollen sie verhindern. Kindern, die für ihr Alter viel zu klein sind, kann die Behandlung mit Wachstumshormon helfen. Sie können dadurch der durchschnittlichen Größe ihrer Altersgruppe näher kommen.  Paracetamol ist eines der meist verwendeten rezeptfreien Schmerzmittel. Es eignet sich gut für Erwachsene und Kinder, für diese auch zur Fiebersenkung.  In der ersten Ausgabe von GPSP (Oktober 2005) rieten wir von dem Verhütungsstäbchen Implanon® ab, unter anderem, weil es bisweilen schwierig war, das Hormonstäbchen wieder zu entfernen.  Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bewertet derzeit die Gesundheitsversprechungen (Health Claims), mit denen für Nahrungsergänzungsmittel und andere Lebensmittel geworben wird (s. Interview S. 12).  Ob Pharmafirmen über Nutzen und Risiken von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln selbst informieren – man sollte besser sagen für diese werben – dürfen, ist seit Jahren strittig (GPSP 4/2008 S. 13).  Zu den Heilmitteln, deren Kosten von den Krankenkassen erstattet werden, gehören auch Sprach-und Bewegungstherapie (Logopädie und Ergotherapie).  In Tageszeitungen und anderen Medien wimmelt es nur so von Informationen über Krankheit und Gesundheit. Darunter sind gut und schlecht recherchierte, solche die mit Firmengeldern oder unter dem Einfluss gekaufter Experten zustande kommen und solche, die auf unabhängigen Quellen beruhen – also sachgerecht informieren.  Viele Erkrankungen beeinträchtigen den Geruchs- und den Geschmackssinn mehr oder weniger stark. Dass auch Arzneimittel den Geruchssinn stören können, müssen beispielsweise Menschen erfahren, die zu oft Nasentropfen verwenden.  Nach einer Befragung von 2.500 Patienten und 70 Experten hat eine Forschergruppe an der Donau-Universität Krems einen Flyer entwickelt, der wie ein Beipackzettel von Arzneimitteln über mögliche Folgen der Behandlung aufklärt.  Viele Geschichten ranken sich um die Yamswurzel. Bereits Azteken und Maya sollen auf ihre heilende Wirkung vertraut haben.  Dieses neue Sachbuch von Jörg Blech, der vor allem mit "Die Krankheitserfinder" Aufsehen erregt hat, kommt zum richtigen Zeitpunkt. In der Annahme, dass sie nützen und wohl nicht schaden, kaufen Viele Nahrungsergänzungsmittel. Die Produkte enthalten Vitamine, Mineralstoffe und so genannte "sonstige Stoffe" wie Chondroitin oder Zimtextrakt.  Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA warnte im Dezember 2010 erneut vor dem Gebrauch gepanschter Nahrungsergänzungsmittel und will gegen solche illegalen und gefährlichen Angebote systematischer vorgehen.  Doxycyclin ist ein Antibiotikum aus der Reihe der Tetrazykline.  Sie haben natürlich recht: Salz verdampft nicht und ist bei einer Dampfinhalation eigentlich überflüssig.  In der Beantwortung des Leserbriefs
„Diabetes-Therapie mit Gliptinen“
ist uns ein Schreibfehler unterlaufen.
Statt „Sildagliptin“ muss es Vildagliptin“ heißen. Die Kommunikationsabteilungen von Unternehmen überhäufen Journalisten mit haarsträubenden Pressemitteilungen. |
|
Gute Pillen - Schlechte Pillen entsteht OHNE EINFLUSS DER PHARMAINDUSTRIE und erscheint OHNE WERBUNG.
Mit gekennzeichnete Artikel sind nur für Abonnenten zugänglich, denn unsere Leserinnen und Leser finanzieren die Zeitschrift. Für Nicht-Abonnenten sind alle Artikel frei zugänglich, die älter als zwei Jahre sind, und außerdem bestimmte Rubriken wie "Gepanschtes" und "Werbung-Aufgepasst!"
 
Wenn Sie mit einem Rezept in die Apotheke gehen, müssen Sie in der Regel 5,- € bis 10,- € zuzahlen. Doch es gibt über 11.000 Arzneimittel, für die Sie nichts zuzahlen müssen. Unsere Suchmaschine hilft Ihnen bei der Suche nach zuzahlungsfreien Alternativen.
mehr ►
|