Aktuelle Ausgabe GPSPAbonnierenEinzelpersonen Wer wir sindUnabhängige Information zur Gesundheit: Information pur, ohne Werbung. Die Verbraucherzeitschrift Gute Pillen – Schlechte Pillen bietet Orientierung im Pharma-Dschungel. Karikaturen
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Karikaturen bringen die Sache auf den Punkt, bieten meist einen speziellen Blickwinkel und sie bringen uns oft zum Schmunzeln oder Lachen. Und Lachen ist bekanntlich gesund! Deshalb gibt es in jeder Ausgabe von Gute Pillen – Schlechte Pillen eine Karikatur. Aber Sie finden alle bisher erschienenen auch hier auf unserer Webseite. |
Gute Pillen - Schlechte Pillen: 2010/02, S. 10
Ohrkerzen: gefährlicher Humbug
Kerzenwachs kann die Ohren verstopfen, tropfendes Wachs kann sie verletzen. Schließlich können die röhrenartigen Kerzen aus Wachs oder Paraffin und Gaze das Trommelfell durchstoßen. Zusätzlich ist die Brandgefahr erhöht, und eine wichtige ärztliche Behandlung wird womöglich hinausgeschoben, weil man auf die Wirkung von Ohrkerzen setzt. Unterdruck durch das Abbrennen der Kerze soll Verunreinigungen aus dem Ohr heraus befördern. Aber ein solcher Unterdruck ist laut FDA nicht messbar. Zudem ist wissenschaftlich nicht begründbar, was Ohrkerzen angeblich alles günstig beeinflussen: „Sinusitis, Migräne, Tinnitus, Ohrgeräusche, Ohrhygiene, Stress, Hyperaktivität, Stockschnupfen, Durchblutungsstörungen der Ohren, Schnupfen, Störungen im Nebenhöhlenbereich, Ohrensausen“.2 Gute Pillen – Schlechte Pillen hat Ohrkerzen schon früher als „obskur“ bezeichnet. Dass die ganze Prozedur auf Gewohnheiten der Hopi-Indianer zurückgehen soll, ist kein Qualitätskriterium. Vielmehr ist die damit verbundene Exotik zu betonen, ein Indiz für Quacksalberei (GPSP 6/2006, S.6). Falls Sie durch Ohrkerzen geschädigt wurden, sollten Sie dies Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin melden, damit auf diesem Wege das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) informiert wird.
Außer Kontrolle:
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Über GPSPGute Pillen - Schlechte Pillen entsteht OHNE EINFLUSS DER PHARMAINDUSTRIE und erscheint OHNE WERBUNG. Mit SucheWeitere SchlagworteHyperaktivitätMedizinprodukteMigräneNasennebenhöhlenNebenhöhlenOhrensausenOhrgeräuscheOhrhygieneOhrkerzenQuacksalbereiSinusitisStockschnupfenStressTinnitusAbo-BereichZuzahlung sparenWenn Sie mit einem Rezept in die Apotheke gehen, müssen Sie in der Regel 5,- € bis 10,- € zuzahlen. Doch es gibt über 11.000 Arzneimittel, für die Sie nichts zuzahlen müssen. Unsere Suchmaschine hilft Ihnen bei der Suche nach zuzahlungsfreien Alternativen.
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